Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht trotz der in Aussicht gestellten Gesprächsbereitschaft des Kremls keine Anzeichen für einen echten Friedenswillen Wladimir Putins. Der Minister wirft dem Kremlchef vor, auf Zeit zu spielen. Zu Wochenbeginn äußerte sich Pistorius nach einem Treffen der Verteidigungsminister der E5-Staaten in Paris. Putin simuliere von Zeit zu Zeit Gesprächsbereitschaft, sagte er, wie WELT berichtet.
Vielmehr setze der russische Präsident auf einen kalten Winter.
Der eigene Beitrag falle relativ überschaubar aus: Deutschland unterstütze mit Luftbetankung und dem Transport militärischer Güter.
Zugleich blieben die USA ein unverzichtbarer Verbündeter. Noch in diesem Jahr sollen in Berlin Gespräche zwischen den stellvertretenden Generalstabschefs und den politischen Direktoren der E5-Staaten beginnen, kündigte Pistorius an. Das nächste Treffen der E5-Verteidigungsminister findet nach Ankündigung der französischen Verteidigungsministerin Catherine Vautrin im März in Rom statt.
Den Hintergrund bildet eine Äußerung Putins von vergangener Woche.
InstaNews hatte am 22. Oktober berichtet, dass Putin laut Kreml einer Wiederaufnahme von Gesprächen mit den USA und der Ukraine grundsätzlich zugestimmt hat.
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