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Eltern von Alex P. werfen US-Behörden vor, Täter zu schützen

Die Eltern des in Minneapolis von Bundesbeamten erschossenen Krankenpflegers Alex P. werfen den US-Behörden vor, sie zu ignorieren, in die Irre zu führen und die Täter zu schützen. Sie fordern vom Justizministerium, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Eltern von Alex P. werfen US-Behörden vor, Täter zu schützenSymbolbild
Foto: KATRIN BOLOVTSOVA · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Eltern von Alex P. werfen US-Behörden vor, sie hinzuhalten und Täter zu schützen, und fordern vom Justizministerium Verantwortung
  • Alex P. wurde im Januar in Minneapolis von Bundesbeamten erschossen; die Regierung nannte ihn ohne Belege einen bewaffneten Terroristen
  • Videos widersprechen der Darstellung: Alex P. hielt ein Handy, zog keine Waffe und wurde von hinten in den Rücken geschossen

Die Eltern von Alex P. haben den US-Behörden vorgeworfen, sie hinzuhalten und die Täter zu schützen. Wie The Guardian berichtete, traten Michael und Susan P. bei einer Pressekonferenz am Dienstag erstmals seit dem Tod ihres Sohnes im Januar öffentlich auf. Sie verlangten vom US-Justizministerium, die an seinem Tod Beteiligten zur Verantwortung zu ziehen. Die Bundesregierung habe ihnen keine aussagekräftigen Informationen zu dem Fall gegeben.

Alex P., 37 Jahre alt und Krankenpfleger in einem Veteranenkrankenhaus, war im Januar von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde in Minneapolis erschossen worden. Er starb am 24. Januar. Die Regierung von Donald Trump hatte ihn kurz nach dem Vorfall als bewaffneten inländischen Terroristen dargestellt und ihm ohne Belege vorgeworfen, Beamte verletzen zu wollen. Die Beamten hatten erklärt, Alex P. habe sich heftig gewehrt.

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Videoaufnahmen des Vorfalls widersprechen dieser Darstellung. Sie zeigen, dass Alex P. ein Mobiltelefon in der Hand hielt und weder eine Waffe zog noch Beamte angriff, bevor er auf der Straße liegend in den Rücken geschossen wurde. Er war nach Angaben des Guardian nicht vorbestraft und besaß eine Lizenz für die Pistole, die er im Holster trug, bevor Beamte sie ihm abnahmen und das Feuer eröffneten.

Susan P. warf der Regierung vor, im Fernsehen über ihren Sohn gelogen zu haben. Sie habe versucht, sein Andenken zu beschmutzen, um ihr Verbrechen zu verdecken. Das sei nicht nur falsch gewesen, sondern beschämend.

Die Regierung argumentiert, der Bundesstaat Minnesota sei nicht befugt, gegen Bundesbeamte zu ermitteln. Rosen habe sich erst im Juli mit dem Paar getroffen, nachdem es monatelang um ein Gespräch gebeten hatte. Auskunft über den Stand der Ermittlungen habe er jedoch verweigert.

Die Behörden Minnesotas teilten kürzlich mit, dass die Bundesregierung den Austausch von Informationen mit den Ermittlern des Bundesstaats eingestellt habe. Diese untersuchen die Todesfälle von Alex P. und Renee G. Die 37-jährige Renee G. war im Januar bei einem Protest von einem ICE-Beamten erschossen worden, als sie mit ihrem Auto wegfahren wollte.

Gegenüber CNN sagte das Paar, das vergangene Jahr sei für seine Familie ein schreckliches gewesen. Es wolle nichts anderes als Gerechtigkeit. Susan P. erklärte, das Justizministerium und Dan Rosen sollten einfach ihre Arbeit tun. Alex sei vor neun Monaten ermordet worden. Es falle ihr schwer, jeden Tag aufzustehen, Mutter zu sein und zu wissen, dass ihr Kind nie nach Hause zurückkehren werde.

Gegenüber Reuters erklärte das US-Justizministerium, Kontakte mit Familienangehörigen fänden, falls überhaupt, in einem späteren Verfahrensstadium statt, etwa bei Anklage, Erstvorführung, Schuldeingeständnis, Prozess oder Urteil. Solche Kontakte gebe es während einer Ermittlung in der Regel nicht.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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