Nach Reparaturen infolge von Drohnenangriffen hat Saudi-Arabien den Ölexport über eine bedeutende landesweite Pipeline wieder aufgenommen. Angaben zu Fördermengen und genauer Lage gibt es bislang nicht.
Durch die zentrale Pipeline Saudi-Arabiens werden nach Angaben von Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman derzeit 5,8 Millionen Barrel Rohöl pro Tag transportiert.
Nach Berichten über einen weiteren Angriff soll die East-West-Ölpipeline in Saudi-Arabien wieder beziehungsweise weiterhin regulär betrieben werden. Das teilten mit der Angelegenheit vertraute Personen mit.
Saudi-Arabien hat den Ölfluss durch seine zentrale Ost-West-Pipeline auf mehr als 80 Prozent der Kapazität gesteigert. An der Westküste stehen dadurch größere Mengen für den Export bereit.
Mehrere asiatische Raffinerien sollen nach Angaben von Händlern in Kürze Öl im saudischen Rotmeerhafen Yanbu abholen können. Die Information wurde ihnen demnach informell von Saudi Aramco mitgeteilt.
Die Abschaltung einer Pipeline setzt die Versorgung europäischer Abnehmer mit saudischem Öl unter Druck. Berichten zufolge rechnen einige Raffinerien mit Lieferverzögerungen bis November. Das Ausmaß der Unterbrechungen ist unklar.
Nach Angriffen fließt derzeit kein Öl durch Saudi-Arabiens wichtige Ost-West-Pipeline. Der US-Energieminister hält eine rasche Reparatur für möglich. Wie schnell die Leitung tatsächlich wieder arbeitet, ist jedoch offen.
Saudi-Arabien hat die wichtige Ost-West-Pipeline vorsorglich abgeschaltet. Zuvor waren Leitungsabschnitte in den Regionen Riad und Medina angegriffen worden.
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