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Trump fordert neuen Präsidenten für die Ukraine

US-Präsident Donald Trump verlangt einen Führungswechsel in der Ukraine. Wolodymyr Selenskyj habe nicht genug für ein Ende des Krieges getan, erklärte Trump und kritisierte Angriffe auf russische Raffinerien.

Trump fordert neuen Präsidenten für die Ukraine
Foto: Archivfoto: Shealeah Craighead / Wikimedia Commons / Public domain

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump fordert einen neuen ukrainischen Präsidenten, der ein Abkommen zum Ende des Krieges schließen könne
  • Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha verteidigt Selenskyj und betont das Recht der Ukrainer auf eigene Entscheidungen
  • Trump vereinbarte mit Putin umfangreiche Diesel-Lieferungen, während russische Angriffe in Saporischschja mindestens 20 Menschen töteten

US-Präsident Donald Trump hat einen Führungswechsel in der Ukraine gefordert. Das Land solle einen neuen Präsidenten bekommen, der ein Abkommen zum Ende des Krieges schließen könne, sagte Trump im Weißen Haus, wie Al Jazeera berichtete.

Trump warf dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor, nicht genug für ein Ende des Krieges getan zu haben. Unter Selenskyjs Führung habe die Ukraine 30 Prozent ihres Landes verloren. Der Krieg hätte nach seiner Darstellung nie beginnen dürfen und sei durch Inkompetenz ausgelöst worden.

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Dieser habe die Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung und die Ukrainer hätten das Recht, selbst zu entscheiden, schrieb Sybiha auf X. Äußerungen aus dem Ausland bestätigten lediglich, dass Selenskyj seine Arbeit gut mache und Unterstützung verdiene.

Trump kritisierte zudem ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien. Diese hätten zu hohen Dieselpreisen vor den US-Zwischenwahlen beigetragen. Trump drängt Selenskyj seit Wochen, Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur einzustellen. Die Rekordpreise für Diesel in den USA machte er der Ukraine und nicht dem US-geführten Krieg im Iran, der die weltweiten Energiepreise erhöht habe, zum Vorwurf.

Trump hatte nach eigenen Angaben mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Vereinbarung über Diesel-Lieferungen getroffen. Russland werde zunächst mehr als 300.000 Tonnen liefern, im November weitere 500.000 Tonnen und danach eine Million Tonnen. Innerhalb kurzer Zeit sollten weitere drei Millionen Tonnen folgen.

Selenskyj reagierte empört auf die Vereinbarung. Nach russischen Angriffen auf die Region Saporischschja schrieb er, Russland habe sich für die Aufhebung der Sanktionen gegen Diesel-Exporte mit dem Abwurf von fünf Gleitbomben auf Wohngebäude bedankt. Jede zusätzliche Milliarde Dollar aus Exporten helfe Russland bei der Finanzierung von Waffenkomponenten, Drohnen, Raketen und der Rekrutierung von Söldnern, erklärte Selenskyj.

Die russischen Angriffe töteten nach Angaben ukrainischer Behörden mindestens 20 Menschen in der Region Saporischschja. In den vergangenen vier Tagen seien durch russische Bombardierungen mindestens 60 Menschen getötet worden. Russland und die Ukraine führen zudem einen weitreichenden Luftkrieg, während die Frontlinien weitgehend festgefahren sind.

Selenskyj teilte mit, die Ukraine koordiniere Maßnahmen gegen die zusätzlichen russischen Einnahmen. Er habe mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über eine Verstärkung der Luftabwehr gesprochen und mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb die weitere Entwicklung erörtert. In den kommenden Tagen solle die Ukraine Munition für die eingesetzten F-16 zur Abwehr von Shahed-Drohnen erhalten.

Die europäischen Verbündeten der Ukraine äußerten sich bestürzt über die Vereinbarung mit Russland und bekräftigten ihre Unterstützung für die Sanktionen. Trump hatte die Vereinbarung bekannt gegeben, während sein Sondergesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner in Miami mit ukrainischen Vertretern über einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges sprachen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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