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Selenskyj wirft Trump vor, Putin mit Sanktionsverzicht zu belohnen

Der ukrainische Präsident kritisiert die US-Entscheidung, Sanktionen gegen Russland auszusetzen. Er warnt, Moskau wolle Millionen Ukrainern vor dem Winter Strom und Heizung nehmen.

Selenskyj wirft Trump vor, Putin mit Sanktionsverzicht zu belohnen
Foto: Archivfoto: Пресс-служба Президента России / Wikimedia Commons / CC BY 4.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Selenskyj wirft Trump vor, Putin mit der Aussetzung von US-Sanktionen gegen Russland zu belohnen
  • Trump setzte Sanktionen per Dekret aus, Moskau soll im Gegenzug große Mengen Diesel auf den Weltmarkt bringen
  • Russland griff laut Selenskyj 15 kritische Stromanlagen an, zudem meldete die Ukraine einen Tag später mindestens zwei Tote

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert, Sanktionen gegen Russland auszusetzen. Die Entscheidung belohne lediglich Wladimir Putin, sagte Selenskyj, wie Arab News berichtete.

Trump hatte per Dekret weitreichende US-Sanktionen ausgesetzt, die auf die Energieeinnahmen Russlands zielten. Selenskyj erklärte, das sogenannte Lindsey-Graham-Gesetz, benannt nach dem verstorbenen US-Senator, der den Entwurf eingebracht hatte, hätte enorm helfen können und könne dies immer noch. Es richtete sich gegen den russischen Energie- und Verteidigungssektor, gegen Putin selbst und gegen die sogenannte Schattenflotte von Tankern, mit denen Moskau westliche Sanktionen umgehe.

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Am selben Tag griff Russland nach Selenskyjs Angaben 15 kritische Stromerzeugungsanlagen in der Ukraine an, einer der größten Angriffe auf das ukrainische Energienetz. Russland verstärkt seine Angriffe besonders auf die Hauptstadt Kiew. Im fünften Jahr des Angriffskriegs wurden nach Angaben der Quelle Hunderttausende Menschen getötet und Millionen vertrieben. InstaNews hatte am 15. Oktober darüber berichtet, dass Selenskyj neue Angriffe auf russische Ölraffinerien angekündigt hatte.

Einen Tag nach Trumps Entscheidung meldete die Ukraine mindestens zwei Tote durch russische Luftangriffe. In der südlichen Stadt Cherson starb nach Behördenangaben eine Person, bei dem Angriff wurden 22 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. In der nordöstlichen Stadt Sumy wurde eine weitere Person getötet.

Der Kreml und Putin hatten sich zu Trumps Schritt noch nicht geäußert. Mehrere russische Funktionäre begrüßten die Entscheidung jedoch als Erfolg. Kirill Dmitrijew, Gesandter Putins, nannte die Aussetzung des Gesetzes in sozialen Medien einen wichtigen und tatsächlich historischen Moment. Das Gesetz hätte nach seinen Worten vor allem der US-Wirtschaft und den globalen Märkten schweren Schaden zugefügt.

Trump hatte die Lockerung laut Arab News im Rahmen einer Vereinbarung mit Putin beschlossen. Im Gegenzug soll Moskau große Mengen Diesel auf den Weltmarkt bringen. Trump gab die Anordnung einen Tag vor Selenskyjs Äußerungen bekannt, kurz nachdem Putin in Militäruniform erklärt hatte, Moskau wolle den Rest der Ostukraine erobern.

Die von den USA geführten Gespräche zur Beendigung des Krieges haben bislang keinen Durchbruch gebracht. Selenskyj hatte zuvor beim EU-Gipfel in Brüssel für weitere Unterstützung geworben und erklärt, er verteidige sein Land im Streit mit Trump. Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, forderte, die Unterstützung für die Ukraine nicht zurückzunehmen, keine Sanktionen gegen Russland zu lockern und den Druck auf Moskau zu erhöhen.

Putin sagte am Freitag in Militäruniform vor Armeeführern, er sehe einen positiven Trend bei den Operationen der Truppengruppen. Ein Hauptziel bleibe die Befreiung der Donezker Volksrepublik, wie der Kreml die Region im Osten nennt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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