InstaNews Die Zeitung
Politik

Trump sieht Putin zu Vereinbarung mit Selenskyj bereit

Während die Ukraine Russland Verstöße gegen eine geplante Feuerpause für Energieanlagen vorwirft, sagt US-Präsident Donald Trump, Wladimir Putin wolle eine Vereinbarung stärker als Wolodymyr Selenskyj.

Trump sieht Putin zu Vereinbarung mit Selenskyj bereit
Foto: Archivfoto: Пресс-служба Президента РФ / Wikimedia Commons / CC BY 4.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump hält Putin für stärker an einer Vereinbarung mit der Ukraine interessiert als Selenskyj
  • Kiew meldete trotz geplanter Feuerpause Angriffe auf sieben ukrainische Energieanlagen
  • Die USA warnten die Ukraine laut Bericht vor möglichen Folgen bei weiteren Angriffen auf russische Energieziele

US-Präsident Donald Trump hält den russischen Präsidenten Wladimir Putin für stärker an einer Vereinbarung mit der Ukraine interessiert als den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Seine Einschätzung äußerte Trump, während Kiew Russland vorwarf, trotz einer von den USA unterstützten geplanten Feuerpause die ukrainische Energieinfrastruktur weiter anzugreifen, berichtete Hindustan Times World.

Selenskyj erklärte, es gebe keinen Hinweis darauf, dass Moskau die von Washington angekündigten Bedingungen einhalte. Die Ukraine sei bereit, die Energiefeuerpause zu garantieren, Russland müsse nun entsprechende Schritte unternehmen, schrieb er auf X.

Merz setzt nach Bas’ Rücktritt auf Alexander Schweitzer
Auch interessantMerz setzt nach Bas’ Rücktritt auf Alexander Schweitzer

Nach Angaben von CBS News soll Russland wenige Stunden nach der Bekanntgabe der Feuerpause ein Kraftwerk im Osten der Ukraine angegriffen haben. Bis zum Montagnachmittag meldete Kiew Angriffe auf sechs weitere Energieanlagen.

Trump sagte auf die Frage, wie er die Einhaltung der Feuerpause durch Putin sicherstellen wolle, Putin wolle eine Vereinbarung treffen, und Selenskyj müsse ebenfalls dazu bereit sein. Später erklärte Trump, er sei sich nicht sicher, ob Russland die vorgeschlagene Feuerpause bereits verletzt habe. Zugleich sagte er, es habe Verstöße auf beiden Seiten gegeben.

Trump hat nach Angaben des Berichts wiederholt versucht, im Rahmen größerer Gespräche über ein Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine eine Unterbrechung der Angriffe auf Energieanlagen zu vermitteln. Frühere Vereinbarungen seien entweder nicht zustande gekommen oder rasch gebrochen worden.

Vier Tage nachdem Trump im Januar erklärt hatte, Putin habe zugesagt, ukrainische Energieanlagen eine Woche lang nicht anzugreifen, bombardierte Russland Kraftwerke sowie Heizungsanlagen in Kiew. Im September sagte Trump demnach, Putin und Selenskyj hätten sich zwar auf einen Stopp der Angriffe auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen geeinigt, doch keine der beiden Seiten habe die Angriffe beendet.

CBS News berichtete außerdem, US-Vertreter hätten die Ukraine vor einer Fortsetzung ihrer weitreichenden Angriffe auf russische Energieanlagen gewarnt. Nach Angaben europäischer und ukrainischer Vertreter könnte Washington den Austausch von Geheimdienstinformationen aussetzen und den Zugang der Ukraine zur Waffenbeschaffung über das PURL-Programm einschränken, falls Kiew die geplante Feuerpause missachte.

Energieanlagen gelten im Krieg als wichtige Ziele, weil Angriffe auf sie die Kriegsanstrengungen beider Länder beeinträchtigen. Russische Angriffe auf das ukrainische Stromnetz hätten zu Engpässen bei der Elektrizität und zu Problemen bei der Wärmeversorgung geführt. Die Ukraine konzentrierte dem Bericht zufolge viele ihrer weitreichenden Angriffe auf russische Ölraffinerien und Treibstoffinfrastruktur.

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur verringerten ukrainische Angriffe die russische Dieselproduktion im Jahr 2026 um etwa 30 Prozent und drückten die Ölverarbeitung auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahrzehnten. Alexander Kolyandr von der Eurasia Group sagte CBS News, die ukrainischen Angriffe setzten Russland wirtschaftlich unter Druck, gefährdeten aber nicht die Stabilität des Landes insgesamt. Die russischen Angriffe verursachten seiner Einschätzung nach relativ größere Schäden, weil die ukrainische Wirtschaft deutlich kleiner sei.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.