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MI5 richtet Zentrum für Gefahren durch künstliche Intelligenz ein

Der britische Geheimdienst MI5 bündelt mit einem neuen Zentrum die Analyse von KI-Bedrohungen. Behördenchef Ken McCallum warnt unter anderem vor einem möglichen Zugang von Terroristen zu Wissen über Biowaffen.

MI5 richtet Zentrum für Gefahren durch künstliche Intelligenz einSymbolbild
Foto: Ron Lach · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • MI5 hat das AI Threat Assessment Centre eingerichtet, um Gefahren durch Staaten, Terrorismus und Biowaffen zu bewerten
  • Ken McCallum warnt, Terroristen nutzten KI für Aufklärung und Angriffe; auch KI-Drohnen und neue Krankheitserreger seien Risiken
  • AITAC bündelt Fachwissen und soll widersprüchliche Einschätzungen vermeiden, während die Regierung über Gegenmaßnahmen entscheidet

Der britische Inlandsgeheimdienst MI5 hat ein Zentrum zur Bewertung von Gefahren durch künstliche Intelligenz eingerichtet. Es soll die Regierung dabei unterstützen, Bedrohungen durch Staaten, Terrorismus und Biowaffen einzuschätzen, berichtete Politico Europe.

MI5-Chef Ken McCallum sagte bei seiner jährlichen Lageeinschätzung in London, die Menschheitsgeschichte habe keine Erfahrung mit einem Akteur, der intelligenter als Menschen sei und sie überdenken könne. Die Risiken durch künstliche Intelligenz seien real. Der Geheimdienst habe Terroristen dabei festgestellt, wie sie KI zur Verbesserung ihrer Aufklärung und ihrer Angriffsmethoden einsetzen wollten. Auch KI-gestützte Drohnen gehörten zu den Gefahren.

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Besonders großes Gewicht messe er der Möglichkeit bei, dass künstliche Intelligenz die Gefahren bestehender oder neuer Biowaffen verändern könnte, sagte McCallum. Terroristen mit bislang geringen Fähigkeiten könnten einen zusätzlichen Vorteil erhalten, wenn die Sicherheitsvorkehrungen von KI-Modellen nicht wie vorgesehen funktionierten.

Viele Terroristen hätten seit Langem großes Interesse an chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen, seien aber nur schwer an diese gelangt. Künstliche Intelligenz könne gefährliches Wissen in die Hände von Menschen bringen, die zuvor nicht darüber verfügt hätten. Zudem müsse ernsthaft geprüft werden, ob KI neuartige Krankheitserreger erzeugen könne, die bislang nicht bekannt seien. Die Regierung unternehme zusätzliche Schritte gegen Biowaffen.

Das neue Zentrum trägt den Namen AI Threat Assessment Centre, kurz AITAC. Es soll Fachwissen unter anderem vom britischen AI Security Institute, der National Crime Agency und dem National Cyber Security Centre zusammenführen. Ziel sei es, bei den Gefahren durch künstliche Intelligenz zwischen Übertreibungen und tatsächlichen Risiken zu unterscheiden.

AITAC ist das dritte Zentrum dieser Art, das MI5 eingerichtet hat. Zuvor hatte der Geheimdienst Einheiten zur Analyse von Terrorismus und staatlichen Bedrohungen geschaffen. Das Zentrum soll neue Entwicklungen untersuchen und bewerten, wie Großbritannien verschiedene Formen von KI-Bedrohungen am besten einordnen und priorisieren kann.

Über die Reaktion auf die Gefahren werde weiterhin die Regierung entscheiden, sagte McCallum. AITAC solle jedoch verhindern, dass verschiedene Ministerien miteinander konkurrierende oder widersprüchliche Einschätzungen verbreiteten. Dadurch solle es ein einheitliches Verständnis und eine gemeinsame Begrifflichkeit geben.

McCallum kündigte außerdem an, dass der Schutz der nationalen Widerstandsfähigkeit bei MI5 künftig den Status einer vorrangigen Aufgabe erhalten solle. Dazu zählten der Schutz kritischer Infrastruktur, der Kampf gegen kognitive Einflussnahme und der Umgang mit technologischen Bedrohungen. Daneben blieben die Abwehr staatlicher Bedrohungen und des Terrorismus die beiden weiteren Hauptaufgaben.

Nach Angaben McCallums setze MI5 inzwischen mehr Ressourcen gegen staatliche Bedrohungen ein als während des Kalten Krieges. Zugleich habe die Zahl der Fälle zugenommen, in denen Einwanderungsgegner in terroristische Absichten übergegangen seien. Iran habe seine Ziele auf härter zu treffende Objekte wie militärische Anlagen ausgeweitet.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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