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Datenschützer fordern Warnsignale für aufnehmende Smart Glasses

Europäische Datenschutzbehörden empfehlen Lichtsignale, Töne und Handy-Benachrichtigungen, damit Menschen erkennen, wann Smart Glasses filmen. Die Vorgaben sind nicht rechtsverbindlich, sollen aber die Anwendung der EU-Datenschutzregeln leiten.

Datenschützer fordern Warnsignale für aufnehmende Smart Glasses
KI-Illustration / Symbolbild – keine Ereignisaufnahme

Das Wichtigste in Kürze

  • Europäische Datenschutzbehörden empfehlen blinkende Lichter, Töne und Smartphone-Hinweise beim Aufnehmen mit Smart Glasses
  • Die unverbindliche EDPB-Erklärung soll Behörden bei der Prüfung von Datenschutzregeln für Nutzer, Hersteller und Dienste helfen
  • Die private Haushaltsausnahme gilt nicht für Aufnahmen anderer Menschen, die öffentlich in sozialen Medien geteilt werden

Europäische Datenschutzbehörden haben Empfehlungen für Smart Glasses vorgelegt, die Menschen beim Aufnehmen deutlich erkennbar warnen sollen. Der Europäische Datenschutzausschuss (EDPB) veröffentlichte die Erklärung nach einer Sitzung in Brüssel, wie Politico Europe berichtete.

Die Behörden empfehlen eine Kombination aus blinkenden Lichtern, akustischen Signalen und Benachrichtigungen auf den Smartphones von Menschen in der Nähe. Auch ein hörbarer Sprachbefehl zur Aktivierung der Brille sowie weitere sichtbare oder hörbare Hinweise könnten demnach eingesetzt werden.

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Die Erklärung ist nicht rechtsverbindlich. Sie soll Datenschutzbehörden in Europa jedoch dabei leiten, zu beurteilen, ob Nutzer und Hersteller von Smart Glasses die Datenschutzregeln der Europäischen Union einhalten.

Nach Auffassung des EDPB müssten nicht nur die Nutzer die Privatsphäre anderer Menschen respektieren. Auch Hersteller sowie Anbieter verbundener Apps und Dienste könnten dafür verantwortlich sein, dass die Geräte und ihre Anwendungen den Datenschutzregeln entsprechen.

Die Datenschutzbehörden erklärten, die Ausnahme für eine Verarbeitung persönlicher Daten im privaten Haushalt müsse bei Smart Glasses eng ausgelegt werden. Sie gelte demnach nicht, wenn jemand Fotos oder Videos anderer Menschen über ein öffentliches Social-Media-Konto mit einer unbestimmten Zahl von Personen teile.

Unternehmen wie Meta hätten ihre Smart Glasses als unauffällig und elegant vermarktet. Meta habe seine Brille mit einer LED-Leuchte ausgestattet, die während einer Aufnahme aktiviere werde und nach Angaben des Unternehmens als wichtiger Schutz der Privatsphäre diene.

Samsung und Google hätten kürzlich angekündigt, gemeinsam eine neue Reihe „intelligenter Brillen“ zu entwickeln, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen solle. Apple ziele Berichten zufolge darauf, bis Ende 2027 eigene Smart Glasses anzubieten.

Die Erklärung könnte Hersteller dazu veranlassen, ihre Vermarktung von Smart Glasses für europäische Verbraucher zu überprüfen. Der EDPB fordere branchenweite Standards, damit Menschen die Geräte erkennen und verstehen könnten, wie sie Daten verarbeiten. Zudem habe der Ausschuss eine Studie zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Smart Glasses in Auftrag gegeben, die veröffentlicht worden sei.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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