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Verfassungsgericht ordnet Löschung von Reiches Instagram-Video an

Das Bundesverfassungsgericht gibt einem Eilantrag der Linken statt. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche muss ein Video auf dem Instagram-Kanal ihres Ministeriums bis auf Weiteres entfernen.

Verfassungsgericht ordnet Löschung von Reiches Instagram-Video an
Foto: Archivfoto: Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bundesverfassungsgericht ordnet die Löschung eines Instagram-Videos von Katherina Reiche bis zur Hauptsacheentscheidung an
  • Der Zweite Senat gab dem Eilantrag der Linken mit sechs zu zwei Richterstimmen statt
  • Ob Reiches Vorwürfe gegen die Linke verfassungsgemäß sind, wird erst im Hauptsacheverfahren geklärt

Das Bundesverfassungsgericht hat einem Eilantrag der Linken gegen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stattgegeben. Reiche muss ein auf dem Instagram-Account ihres Ministeriums veröffentlichtes Video löschen, bis über die Organklage in der Hauptsache entschieden ist – längstens jedoch für sechs Monate, wie t-online berichtet.

Das Video enthält Ausschnitte aus einer Rede Reiches vom 23. September. Zudem habe sie der Partei vorgeworfen, Antisemitismus offen zu leben und jüdischen Menschen in Berlin Angst zu machen.

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Die Linke hatte Reiche nach eigenen Angaben anwaltlich aufgefordert, den Beitrag bis zum 29. September zu entfernen. Der Zweite Senat entschied mit sechs zu zwei Richterstimmen zugunsten des Eilantrags.

Das gelte besonders wegen der laufenden Gespräche zur Regierungsbildung in Berlin. Ob Reiches Äußerungen verfassungsgemäß seien, müsse im Hauptsacheverfahren geklärt werden.

Sollte die Organklage später erfolglos bleiben, wäre Reiche nach Angaben des Gerichts nicht daran gehindert, die Äußerungen zu wiederholen.

Ein Sprecher des Ministeriums hatte während des Verfahrens keine weitere Stellungnahme abgeben wollen. Der Titel des Clips lautet demnach „Wirtschafts- und Investitionsstandort stark machen“.

September war die Linke stärkste Kraft geworden. Die Partei geht nach eigenen Angaben auch gegen andere Politiker vor, die ihr über soziale Medien Antisemitismus oder Nähe zu kriminellen Clans vorgeworfen hätten. Einige dieser Beiträge seien anschließend gelöscht worden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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