InstaNews Die Zeitung
Politik

Lammert sieht Unionsüberleben durch Öffnung zu AfD und Linken gefährdet

Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert warnt die CDU davor, den Unvereinbarkeitsbeschluss aufzugeben. Eine Abkehr von der Abgrenzung zu AfD und Linken könne das Überleben der Union infrage stellen.

Lammert sieht Unionsüberleben durch Öffnung zu AfD und Linken gefährdetSymbolbild
Foto: Dusan_Cvetanovic · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Norbert Lammert warnt vor dem Ende der Unvereinbarkeit mit AfD und Linken, weil dadurch das Überleben der Union gefährdet sei
  • Das Scheitern von SPD-Kandidat Armin Willingmann als Landtagsvizepräsident wertet Lammert als Selbstschädigung der demokratischen Mitte
  • Lammert sieht im Wahlverhalten die größte Herausforderung, da Kürzungen bei nötigen Veränderungen keine Mehrheiten fänden

Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat seine Partei davor gewarnt, den Unvereinbarkeitsbeschluss gegen eine Zusammenarbeit mit AfD und Linken aufzugeben. Die AfD sei zunehmend radikaler geworden. Zugleich verdichte sich in Berlin der Eindruck, dass eine Abkehr von dem Beschluss auch mit Blick auf die Linke nicht überzeugend wäre, sagte Lammert der Zeit. Darüber berichtete Spiegel Online.

In der Union war die Debatte über die sogenannte Brandmauer nach Niederlagen bei den Landtagswahlen im Herbst erneut aufgekommen. Lammert habe davor gewarnt, den Beschluss nur deshalb aufzugeben, um Mehrheiten zu ermöglichen. Andernfalls stehe das Überleben der Union infrage.

USA schicken immer mehr Migranten in Drittstaaten
Auch interessantUSA schicken immer mehr Migranten in Drittstaaten

Der dortige Landesverfassungsschutz stuft die AfD als rechtsextrem ein.

Noch schwerer wiege nach Lammerts Einschätzung, dass der SPD-Kandidat Armin Willingmann bei der Wahl zum Landtagsvizepräsidenten gescheitert sei. Das lasse sich nur damit erklären, dass nicht alle Abgeordneten aus der politischen Mitte für ihn gestimmt hätten. Darin sehe er eine Selbstschädigung der demokratischen Kräfte.

Die größte Herausforderung liege jedoch im Wahlverhalten, sagte Lammert. Ein demokratisches System stabilisiere sich nicht von allein. Zwar gebe es in der Gesellschaft die Einsicht, dass Veränderungen nötig seien. Wenn diese aber mit Leistungskürzungen verbunden würden, seien dafür keine Mehrheiten zu erwarten. Gegen die Selbstaufgabe einer Demokratie sei ein demokratisches System machtlos.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.