Das Bundesinnenministerium verschärft die Regeln für den Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ). Als Grund nennt das Ministerium vermehrte Betrugsversuche bei Prüfungen, wie n-tv berichtet. Mit den strengeren Vorgaben soll die Sicherheit des Tests erhöht werden. Den Plänen zufolge soll die Anpassung der Integrationskurstestverordnung am 1. November wirksam werden.
Mit dem DTZ wird überprüft, wie gut Zuwanderer Deutsch können.
Der Test setzt sich aus einem schriftlichen Einzelteil und einer mündlichen Prüfung zu zweit zusammen. In einem früheren Referentenentwurf heißt es, Betrugsversuche hätten sich in letzter Zeit gehäuft. Prüfungsaufgaben und Lösungen seien dabei zumeist über das Internet illegal beschafft worden. Die Lösungen seien dann im Teil Hören und Lesen eingetragen worden, während der Teil Schreiben häufig komplett leer blieb. So sei das Niveau B1 allein über Hören und Lesen sowie Sprechen erreicht worden.
Künftig sollen die Prüflinge in allen drei Fertigkeitsbereichen, also Hören und Lesen, Schreiben und Sprechen, Kompetenzen nachweisen. Im schwächsten Bereich müssen sie mindestens das Niveau A2 erreichen.
Davon erreichten 175.193 das B1-Niveau, mit dem sich Ausländer im Alltag auf Deutsch verständigen können. 102.663 erreichten das niedrigere Niveau A2, 40.694 blieben unter A2.
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