Der frühere Miele-Chef Peter Christian Zinkann ist zu Wochenbeginn im Alter von 98 Jahren gestorben. Das teilte der Haushaltsgerätehersteller aus Gütersloh mit, wie Spiegel Online berichtete. Das Unternehmen würdigt ihn als herausragende Unternehmerpersönlichkeit.
Miele hebt die entscheidende Rolle Zinkanns beim Erfolg des Unternehmens hervor. Mit seinem Tod verliere nicht nur der Konzern, sondern auch die Industrie und das Land eine solche Persönlichkeit. Die Belegschaft trauere um ihren hochverehrten Seniorchef.
Nach einem Maschinenbaustudium und einer Promotion stieg er den Angaben zufolge 1958 bei dem Unternehmen ein.
Sein Sohn Reinhard Zinkann gehört seit 1999 der Miele-Geschäftsleitung an.
In Zinkanns Amtszeit kamen mehrere Neuheiten auf den Markt: 1966 ein elektronisch gesteuerter Trockner, ab 1986 Spülmaschinen mit Besteckschubladen und 2001 die Miele-Schontrommel.
Miele erzielte im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben einen Umsatz von 5,16 Milliarden Euro. Das waren 2,3 Prozent mehr als im Jahr 2024. Zum Gewinn macht das Unternehmen keine Angaben. Es beschäftigt rund 23.000 Menschen.
Ein Gespräch mit dem Magazin über die dahinterstehenden Gründe hatte er im Mai 2025 geführt.
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