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Starkregen lässt Industrieabwasser bei Heide über Tank auslaufen

auf den 11. Oktober 2026 ist ein Tank mit industriellem Abwasser bei der Raffinerie Heide übergelaufen. 25 Hektar gelten als Verdachtsfläche, Rinder wurden gereinigt und untersucht.

Starkregen lässt Industrieabwasser bei Heide über Tank auslaufenSymbolbild
Foto: Jan van der Wolf · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Kreis stuft 25 Hektar um die Raffinerie als Verdachtsfläche ein, da Stoffe aus der Rohölverarbeitung wasser- und umweltgefährdend sind
  • Überflutet wurden Teile des Raffineriegeländes, Nutzflächen und Gräben in Lieth, der Umfang der Verunreinigung wird nun untersucht
  • Das Abwassersystem der Raffinerie wird überprüft, danach will der Kreis den Unfall gemeinsam mit ihr aufarbeiten

Der Kreis hat daraufhin 25 Hektar um die Raffinerie als Verdachtsfläche eingestuft. Stoffe dieser Art aus der Rohölverarbeitung seien grundsätzlich wasser- und umweltgefährdend, teilte der Kreis mit.

Unter Wasser standen nach Angaben des Kreises Teile des Raffineriegeländes, außerdem angrenzende landwirtschaftliche Nutzflächen und Entwässerungsgräben in Lieth. Alle diese Bereiche könnten verunreinigt sein. In welchem Umfang, ermittelt derzeit ein unabhängiges Labor zusammen mit einem Sachverständigen, so der Kreis.

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Kreisveterinäre reinigten die Tiere vom Öl und untersuchten sie. Für die Anwohner bestehe und habe laut einer Sprecherin keine Gefahr bestanden. Langfristige Umweltschäden erwarte der Kreis nach eigener Aussage ebenfalls nicht.

Eine Gemeindestraße im betroffenen Bereich bleibt vorsorglich gesperrt, wie ein Sprecher des Amtes Heider Umland mitteilte. Sie werde die Tiere erst wieder dorthin bringen, wenn sie wisse, wie viel Öl auf ihrem Land sei und ob überhaupt welches vorhanden sei. Bis Mitte November hätte sie die Pferde gern auf dem Gras stehen lassen, das gehe nun nicht mehr. Stattdessen müsse sie zufüttern, was teuer sei.

Die Raffinerie Heide hat die Fragen des NDR Schleswig-Holstein bislang nicht beantwortet. Andreas Münch vom BUND sieht in dem Unfall ein Zeichen dafür, wie wenig kritische Infrastruktur auf Starkwetterereignisse vorbereitet sei. Man müsse sich darauf einstellen, dass solche Situationen künftig häufiger auftreten.

Das Abwassersystem der Raffinerie wird derzeit überprüft, erklärte der Kreis. Nach Abschluss dieser Untersuchungen will der Kreis den Unfall gemeinsam mit der Raffinerie aufarbeiten. Die Raffinerie beteuert ihrerseits, alle Sicherheitsmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet zu haben, und will die betroffenen Stellen wiederherstellen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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