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UN-Experten fordern Israel zum Schutz palästinensischer Olivenbauern auf

UN-Menschenrechtsexperten verlangen von Israel, palästinensische Bauern im Westjordanland während der Olivenernte vor Siedlerangriffen zu schützen. Die Gewalt nehme mit jeder Saison zu, heißt es in einer Erklärung.

UN-Experten fordern Israel zum Schutz palästinensischer Olivenbauern aufSymbolbild
Foto: Doğan Alpaslan Demir · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • UN-Menschenrechtsexperten fordern Israel auf, palästinensische Bauern im Westjordanland vor Siedlerangriffen zu schützen und den Zugang zu ihrem Land zu sichern
  • OCHA registrierte 2025 während der Olivenernte 178 Siedlerangriffe auf 88 palästinensische Gemeinden, fast doppelt so viele wie 2024
  • Die Experten warnen, dass zerstörte Olivenbäume Familien über Generationen Nahrung und Einkommen entziehen und lokale Ernährungssysteme untergraben

Unabhängige UN-Menschenrechtsexperten haben Israel aufgefordert, palästinensische Bauern im Westjordanland vor Angriffen von Siedlern zu schützen. Die Gewalt verschärfe sich mit der jährlichen Olivenernte, berichtete Arab News. In einer Erklärung aus Genf hieß es, Jahr für Jahr nähmen Gewalt, Zerstörung und Einschränkungen zu.

Die Experten verlangten, dass Israels Sicherheitskräfte die Bauern vor Siedlerangriffen schützen und keinen Eingriff in den Zugang zu ihrem Land zulassen. Auch die internationale Gemeinschaft solle maximalen Druck ausüben, um die palästinensische Zivilbevölkerung zu schützen.

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Die Olivenernte sollte nach Darstellung der Experten eine Zeit sein, in der Bauern in Sicherheit und Würde die Früchte ihres Landes ernten können. Stattdessen werde sie von Angst, Verlust, Gewalt und Zerstörung geprägt.

Israel besetzt das Westjordanland seit 1967. Dort leben nach Angaben der Experten rund 500.000 Israelis neben drei Millionen Palästinensern. Die Gewalt nimmt dem Artikel zufolge kurz vor den israelischen Wahlen am 27. Oktober zu. Der Termin fällt mit der palästinensischen Olivenernte zusammen, die wiederholt von israelischen Siedlern gestört worden sei. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wolle damit seine pro-siedlerische rechte Stammwählerschaft stärken, schreibt die Quelle.

Laut dem UN-Nothilfebüro OCHA wurden im Zusammenhang mit der Olivenernte 2025 im Westjordanland 178 Angriffe von Siedlern registriert. Sie betrafen 88 palästinensische Gemeinden. Das sind nahezu doppelt so viele wie 2024 und der höchste Wert seit sechs Jahren.

Die Experten betonten, die Olivenernte sei eine wesentliche Quelle für Nahrung, Einkommen und Lebensgrundlage für Tausende palästinensische Familien. Olivenbäume bräuchten Jahre bis zur Reife und könnten Familien über Generationen ernähren. Ihre Zerstörung entziehe Familien weit mehr als eine einzige Ernte. Sie untergrabe lokale Ernährungssysteme, kulturelle Praktiken und Lebensweisen sowie das Recht auf Nahrung und die Ernährungssouveränität palästinensischer Gemeinden.

Zu den sieben Unterzeichnern gehören Sofia Monsalve Suarez, Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung, und Francesca Albanese, Sonderberichterstatterin für Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten. Sonderberichterstatter sind unabhängige Experten, die vom Menschenrechtsrat mandatiert werden. Sie sprechen nicht im Namen der Vereinten Nationen selbst.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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