Nach Berichten der Süddeutschen Zeitung blieb es in der Nacht zum Mittwoch in Frankreich ruhig. Die Polizei überwachte in Paris mit einem Hubschrauber die Einhaltung.
Auch in einigen Stadtteilen von Paris gilt ein solches Verbot. Er schließe auch die Verhängung des Ausnahmezustands nicht aus.
Unter den Festnahmen gebe es Menschen mit Migrationshintergrund und Ausländer, aber auch vollständig integrierte Menschen, die Franzosen seien. Rund 70 Prozent der Festgenommenen seien Erwachsene, die der Polizei häufig bekannt seien. 95 Prozent der Festgenommenen seien männlich.
Er zog auch eine Bilanz der Verhaftungen: 2.331 Personen seien festgenommen worden.
Innenminister Laurent Nuñez sieht ebenfalls ein Versagen der Behörden. Die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen seien stellenweise unverhältnismäßig zur Teilnehmerzahl gewesen. Nuñez hatte seinen Rücktritt angeboten, um Verantwortung zu übernehmen.
Fast 17 Millionen Zuschauer verfolgten die Rede live. Die Ansprache war eine der meistgesehenen seiner Amtszeit, die in sechs Monaten endet.
Die Kritik am Vorgehen der Regierung hielt auch nach Macrons Worten an. In Limoges, wo das Rathaus durch Randalierer stark beschädigt worden war, kritisierte Bürgermeister Guillaume Guérin von den Les Républicains dem Radiosender RCF Notre Dame gegenüber das Versagen des Staats. Er behauptete, der Polizei sei die Munition ausgegangen.
Oktober. Das sagte Innenminister Nuñez am Dienstag in der Nationalversammlung.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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