Das iranische Regime soll versucht haben, die Mehrheit an einer Bank in Bayern zu erwerben.
Im Sommer 2023 kam bei der Bank plötzlich ein anderes Geschäft hinzu, das Spuren zum iranischen Regime aufweist.
Nach Einschätzung der Behörde sollten damit wohl Geschäfte mit Iran-Bezug fortgeführt werden, die zuvor bei einer anderen Bank verboten worden waren.
Beteiligte schrieben damals, dies habe unerwünschte Aufmerksamkeit erregt. Zugleich hätten sie geheimdienstliche Ermittlungen befürchtet.
Die TEN31-Bank teilte auf Anfrage mit, ihr sei ein solcher Besuch nicht bekannt.
Laut den vorliegenden Dokumenten schalteten sich Verfassungsschutzbehörden ein. Die Bafin stoppte schließlich den Verkauf der Bankanteile und entzog den Beteiligten die Stimmrechte. Den Unterlagen zufolge gibt es jedoch inzwischen einen neuen Kaufversuch.
Die Firma wollte sich dazu auf Nachfrage nicht äußern.
Eine Bank könne Geld einzahlen und verleihen, zudem gebe es verschiedene Wege, Geld in den Umlauf zu bringen und die Wege des Geldes zu verschleiern.
Beim versuchten Ankauf von Finanzinstituten durch iranische Strohmänner liege der Verdacht nahe, dass deutsche Banken gezielt aufgekauft werden sollten, sagte der Grünen-Politiker.
Kommentare (0)