InstaNews Die Zeitung
Wirtschaft

Migros plant Umbau zu einer Einheitsgenossenschaft

Die Migros will ihre Regionalgenossenschaften und die Supermarkt AG zu einer einzigen Einheitsgenossenschaft zusammenführen. Laut «SonntagsZeitung» könnten dabei rund 3000 Stellen wegfallen, vor allem in den Zentralen.

Migros plant Umbau zu einer Einheitsgenossenschaft
KI-Illustration / Symbolbild – keine Ereignisaufnahme

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Migros will ihre verschachtelte Führungsstruktur abbauen, die im Vergleich zu Coop, Aldi und Lidl als Nachteil gilt
  • Jede der zehn Regionalgenossenschaften muss per Urabstimmung zustimmen, dafür sind Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder nötig
  • Die Migros Supermarkt AG soll in sechs Regionen aufgeteilt werden, wodurch laut SonntagsZeitung rund 3000 Stellen wegfallen könnten

Die Migros plant einen grundlegenden Umbau ihrer Struktur.

Mit dem Schritt will der Konzern seine verschachtelte Führungsstruktur hinter sich lassen. Diese gilt nach Darstellung des Berichts als Nachteil gegenüber Coop, Aldi und Lidl. Coop habe diesen Schritt bereits vor 25 Jahren getan.

Ifo-Geschäftsklima klettert auf 90,2 Punkte und legt sechsmal in Folge zu
Auch interessantIfo-Geschäftsklima klettert auf 90,2 Punkte und legt sechsmal in Folge zu

Für die Umsetzung muss jede der zehn Regionalgenossenschaften eine Urabstimmung durchführen. Dafür wären Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder nötig. Auch die Delegiertenversammlung des MGB muss laut Migros-Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir zustimmen, und zwar bei einer allfälligen Fusion gemeinsam mit den Mitgliedern der betroffenen Genossenschaften.

Das Gremium der Delegierten bliebe erhalten und würde auch künftig die Verwaltung wählen. Im operativen Geschäft bliebe Irminger an der Spitze.

Die Migros Supermarkt AG ist die wichtigste Tochter des Konzerns. Sie soll in sechs Regionen aufgeteilt werden, um regional verankert zu bleiben. Diese Zuschnitte orientieren sich nicht an den heutigen Genossenschaftsgrenzen, sondern an der Logistik. Wie die Regionen genau aussehen, steht noch nicht fest.

Laut «SonntagsZeitung» könnten dadurch rund 3000 Stellen wegfallen.

Für Kundinnen und Kunden soll der Umbau unbemerkt bleiben. Stattdessen sollen neue Filialen entstehen und bestehende modernisiert werden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.