Am Freitagvormittag gegen 10:30 Uhr hat ein Mann nach Angaben der Polizei aus seinem Auto heraus in den Gemeinden Trappes und La Verrière im Département Yvelines bei Paris das Feuer eröffnet, wie WELT berichtet. Er sagte in Trappes, die Ermittlungen laufen noch, doch es handle sich eindeutig um ein terroristisches Verbrechen. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft in Paris hat den Fall übernommen. Nuñez gab an, der Verdächtige habe mit einer automatischen Waffe geschossen.
Dabei fanden die Ermittler nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Sprengfalle, bestehend aus drei Gasflaschen und elektrischen Drähten, die mit einer Zeitschaltuhr verbunden waren. Im Fahrzeug des Verdächtigen entdeckten sie eine Maschinenpistole sowie eine Tränengasgranate. Vernommen werden konnte der Mann zunächst nicht, weil er bei der Durchsuchung anwesend sein musste.
Am Freitagnachmittag wurde zudem eine weitere Person aus dem engsten Familienkreis des Verdächtigen festgenommen.
Der Bürgermeister von Trappes, Ali Rabeh, sagte, der Täter habe offenbar wahllos aus seinem Fahrzeug geschossen. Einen islamfeindlichen Hintergrund halte Rabeh für möglich.
Nichts rechtfertige es, auf diese Weise ein Leben auszulöschen, schrieb der Club.
Die französische Nation befinde sich in Trauer.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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