Einer der größten Immobilienkonzerne Europas hält Investitionen in Deutschland angesichts der Enteignungspläne in Berlin derzeit für unmöglich. Dies berichtete die Welt.
Das entspricht 15 Prozent des Portfolios des Unternehmens.
Das Gesetz ist für 2028 geplant, die Umsetzung für das darauffolgende Jahr.
Fladeland erklärte, man könne in Deutschland nicht investieren, wenn solche Gesetze gemacht würden. Auch wenn der Plan Berlin-spezifisch sei, habe er nach seiner Einschätzung sehr starke Auswirkungen darauf, wie das Risiko ausländischer Direktinvestitionen in einem Land bewertet werde.
Berlin kämpft mit Wohnungsmangel und stark gestiegenen Mieten.
Der Enteignungsvorstoß bewirke laut dem CEO das Gegenteil, weil er Investitionen abschrecke, ohne zusätzliche Wohnungen zu schaffen.
Seiner Ansicht nach müsse der Vorstoß auf Bundesebene blockiert werden, wenn er blockiert werden solle.
Auch andere große Vermieter warnen. Vonovia-CEO Luka Mucic betonte, Unternehmen lenkten Kapital in Märkte, in denen Investitionen willkommen seien und verlässliche Rahmenbedingungen sowie Rechtssicherheit herrschten.
Für Heimstaden ist das unmittelbare finanzielle Risiko nach Fladelands Angaben erheblich, auch wenn er das schlimmste Szenario für unwahrscheinlich hält. Ein Verlust von einer Milliarde Euro habe für das Unternehmen erhebliche Auswirkungen. Selbst in diesem Szenario hätte es jedoch noch genügend Spielraum, sein Investment-Grade-Kreditrating zu halten, sagte Fladeland. Zu den Haupteigentümern zählt unter anderem der schwedische Pensionsfonds Alecta.
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