InstaNews Die Zeitung
Wirtschaft

Heimstaden legt Berliner Geschäft auf Eis, solange Enteignungspläne bestehen

Der schwedische Immobilienkonzern Heimstaden Bostad will so lange kein weiteres Kapital in Deutschland einsetzen, wie der Enteignungsvorschlag in Berlin auf dem Tisch liegt.

Heimstaden legt Berliner Geschäft auf Eis, solange Enteignungspläne bestehenSymbolbild
Foto: Brett Sayles · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Heimstaden hält Investitionen in Deutschland wegen der Berliner Enteignungspläne derzeit für unmöglich und legt das Geschäft auf Eis
  • Die betroffenen Bestände entsprechen 15 Prozent des Portfolios, das Gesetz ist für 2028 geplant und soll im Folgejahr umgesetzt werden
  • Bei einem Verlust von einer Milliarde Euro bliebe laut Fladeland das Investment-Grade-Kreditrating des Unternehmens haltbar

Einer der größten Immobilienkonzerne Europas hält Investitionen in Deutschland angesichts der Enteignungspläne in Berlin derzeit für unmöglich. Dies berichtete die Welt.

Das entspricht 15 Prozent des Portfolios des Unternehmens.

Bayer-Aktie steigt nach Zulassung seines Schlaganfall-Medikaments in China
Auch interessantBayer-Aktie steigt nach Zulassung seines Schlaganfall-Medikaments in China

Das Gesetz ist für 2028 geplant, die Umsetzung für das darauffolgende Jahr.

Fladeland erklärte, man könne in Deutschland nicht investieren, wenn solche Gesetze gemacht würden. Auch wenn der Plan Berlin-spezifisch sei, habe er nach seiner Einschätzung sehr starke Auswirkungen darauf, wie das Risiko ausländischer Direktinvestitionen in einem Land bewertet werde.

Berlin kämpft mit Wohnungsmangel und stark gestiegenen Mieten.

Der Enteignungsvorstoß bewirke laut dem CEO das Gegenteil, weil er Investitionen abschrecke, ohne zusätzliche Wohnungen zu schaffen.

Seiner Ansicht nach müsse der Vorstoß auf Bundesebene blockiert werden, wenn er blockiert werden solle.

Auch andere große Vermieter warnen. Vonovia-CEO Luka Mucic betonte, Unternehmen lenkten Kapital in Märkte, in denen Investitionen willkommen seien und verlässliche Rahmenbedingungen sowie Rechtssicherheit herrschten.

Für Heimstaden ist das unmittelbare finanzielle Risiko nach Fladelands Angaben erheblich, auch wenn er das schlimmste Szenario für unwahrscheinlich hält. Ein Verlust von einer Milliarde Euro habe für das Unternehmen erhebliche Auswirkungen. Selbst in diesem Szenario hätte es jedoch noch genügend Spielraum, sein Investment-Grade-Kreditrating zu halten, sagte Fladeland. Zu den Haupteigentümern zählt unter anderem der schwedische Pensionsfonds Alecta.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.