Die Nachlassverwaltung des King of Rock ’n’ Roll sei dabei nicht gefragt worden.
Anthropic soll außerdem Schutzmaßnahmen umgangen und Copyright-Angaben verändert haben. Die Klage wurde im Namen mehrerer Parteien bei einem Gericht in Kalifornien eingereicht. Die Summe ergibt sich aus bis zu 150.000 Dollar pro Lied.
Von Anthropic kam die Reaktion, das Unternehmen teile die Vorwürfe nicht und wolle sich gegen die Klage verteidigen.
Das Musikmagazin Billboard bezeichnet die Klage als das hochkarätigste juristische Vorgehen, das je im Namen eines einzelnen Musikers eingeleitet wurde. Begründet wird das damit, dass Presley als berühmtester Musiker aller Zeiten gilt. Der Klageschrift zufolge stützt sich das Geschäft des Unternehmens in noch nie dagewesenem Umfang auf Verletzungen des Urheberrechts. InstaNews hatte am 26. Oktober über die Pläne des Unternehmens für einen Börsengang an der Nasdaq unter dem Kürzel ANT berichtet.
Musiklabels haben KI-Unternehmen bereits mehrfach wegen Diebstahls und Urheberrechtsverletzungen verklagt, die Klage gegen Anthropic ist also nicht die erste ihrer Art. Auch der ChatGPT-Entwickler OpenAI sieht sich Vorwürfen und Klagen ausgesetzt, die die Entwicklung seiner KI-Modelle betreffen.
KI-Firmen wie Anthropic argumentieren vor Gericht meist, der Grundsatz des Fair Use, also der fairen Nutzung, decke die Verwendung urheberrechtlich geschützter Inhalte ab, da dabei etwas Neues entstehe.
Kommentare (0)