Die Suche nach einer Nachfolgerin für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) kommt in der CDU voran.
Nun komme es auf ein geordnetes Verfahren an, betonte Claus, die auch stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende ist. Dieses Verfahren müsse innerhalb der Partei stattfinden, mit den Ministerpräsidenten und den Führungsgremien von CDU und CSU, und selbstverständlich mit dem Koalitionspartner.
Aus dem Umfeld des Kanzlers hieß es dagegen, Merz habe sich weder festgelegt noch einen Vorschlag unterbreitet.
Auch in der CSU stieß die Nennung zunächst auf wenig Euphorie. Dort war von einem „Testballon“ die Rede, dessen Gehalt man nicht bewerten wolle.
Sie genieße weit über die Parteigrenzen hinaus viel Anerkennung und sei auch als Bundespräsidentin bestens geeignet.
Bisher gab es nur einen öffentlich bekannten Vorschlag, und der kam aus der CSU: die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Merz hat sich bisher nicht geäußert.
Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) wollte sich nicht auf Aigner als Kandidatin festlegen. Gegenüber Welt TV sagte er, es gebe glücklicherweise einige Frauen, die dafür sehr gut geeignet seien.
Die Führungsgremien der CDU befassen sich am 9. Die endgültige Klärung soll nach der Rückkehr von Merz aus Asien erfolgen. Die Entscheidung dürfte noch im November fallen.
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