Mitholz: Stollen und Felswände werden vor der Bergung der Munition gesichert
Im Berg bei Mitholz lagern noch 3000 Tonnen Munition. Bevor diese geborgen werden kann, müssen die Stollen aufwendig gesichert werden, wie SRF News berichtet.
Gemäss dem offiziellen Plan des VBS sollen die Bestände im Berg und in der Umgebung von Mitholz ab 2037 im Rahmen der Haupträumung geborgen werden. Die gesamte Räumung dauert voraussichtlich bis 2044.
Vor dem Abbau im Tagbau muss das Gelände zunächst stabilisiert werden. Dafür sollen der Zweispitz, der Dreispitz sowie Teile der Fluh schichtweise von oben nach unten abgetragen werden.
Durch die Sicherung der Hohlräume und weitere Schutzmassnahmen habe sich das Explosionsrisiko verringert, wodurch die Voraussetzungen für die nächsten Schritte geschaffen worden seien.
Ob die Wiederbesiedlung wie geplant umgesetzt werden kann, ist angesichts der Dimension und des langen Zeithorizonts offen.
Zudem gelten rund 2400 Fliegerbomben als vermisst.
Die Sendung «Einstein» zeigt erste Einblicke in das Jahrhundertprojekt. Dabei geht es um die Menschen, die in den gefährlichen Tunneln arbeiten, um die Bergung der 3000 Tonnen Munition und Granaten sowie um deren fach- und umweltgerechte Entsorgung. Ausgestrahlt wird der Beitrag am Donnerstag (29. Oktober) um 10.00 Uhr auf Play SRF und um 21.05 Uhr auf SRF 1.
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