InstaNews Die Zeitung
Blaulicht

Verurteilte Giftpilz-Mörderin scheitert mit Berufung in Australien

Das Berufungsgericht des Bundesstaats Victoria hat den Antrag von Erin P. abgewiesen. Die Richter befanden, die ursprüngliche Haftstrafe entspreche nicht der Schwere der Taten, und hoben die Mindesthaftzeit auf.

Verurteilte Giftpilz-Mörderin scheitert mit Berufung in AustralienSymbolbild
Foto: Boko Shots · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Berufungsgericht in Victoria weist Antrag der 52-jährigen Erin P. ab und sieht keine ausreichenden Gründe für Freilassung oder Neuverhandlung
  • Das Gericht hebt die Mindesthaftzeit von 33 Jahren auf, weshalb die Verurteilte wahrscheinlich bis zu ihrem Tod im Gefängnis bleibt
  • Erin P. wurde im Juli des Vorjahres für die Morde an Simons Eltern und Tante sowie den versuchten Mord an Ian W. verurteilt

Eine in Australien wegen dreifachen Mordes verurteilte Frau ist mit ihrer Berufung gescheitert. Das Berufungsgericht des Bundesstaats Victoria hat den Antrag der 52-Jährigen am Freitag (30. Oktober) abgewiesen, wie CNA berichtet. Erin P. hatte ihre Verurteilung als Fehlurteil bezeichnet und verlangt, freigelassen oder der Fall neu verhandelt zu werden. Das Gericht sah dafür keine ausreichenden Gründe.

Die Richter stellten zudem fest, dass die ursprüngliche Haftstrafe nicht der Schwere ihrer Taten entspreche. Nach dieser Strafe wäre Erin P. nach 33 Jahren für eine Entlassung infrage gekommen. Das Gericht hob diese Mindesthaftzeit auf. Nach Angaben von CNA ist die 52-Jährige deshalb wahrscheinlich bis zu ihrem Tod im Gefängnis.

Tatverdächtiger im Fall Trappes soll Menschen nach ihrem Aussehen ausgewählt haben
Auch interessantTatverdächtiger im Fall Trappes soll Menschen nach ihrem Aussehen ausgewählt haben

Der Prozess im vergangenen Jahr zog Podcaster, Filmteams und True-Crime-Fans in die Kleinstadt Morwell, ein verschlafenes Dorf in Victoria, das eher für seine preisgekrönten Rosen bekannt ist. Zuschauer von New York bis Neu-Delhi verfolgten jede Wendung des Verfahrens. Viele nennen den Fall inzwischen schlicht die „Pilzmorde“.

Eine zwölfköpfige Geschworenenjury hatte Erin P. im Juli des vergangenen Jahres schuldig gesprochen, Simons Eltern Don P. und Gail P. ermordet zu haben, dazu Simons Tante Heather W. in deren Zuhause im Dorf Leongatha. Erin P. soll das Rinderfilet Wellington, das sie servierte, gezielt mit hochgiftigen Grünen Knollenblätterpilzen versetzt haben. Das Motiv der Tötungen bleibt ein Rätsel.

Zudem wurde Erin P. des versuchten Mordes an Ian W. schuldig gesprochen, dem Ehemann von Heather W. und Pastor. Er erkrankte damals schwer, erholte sich jedoch wieder. Erin P. hielt auch nach dem Urteil daran fest, dass die Verurteilungen ein „Fehlurteil“ seien.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.