Ölpreis klettert, weil Washington einen neuen Schlag gegen Iran erwägen könnte
Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen, weil die Sorge vor einem möglichen erneuten Militärschlag der USA im Iran zunimmt, wie die Kleine Zeitung berichtet. Im frühen Handel kostete ein Barrel der Referenzsorte Brent 116,43 US-Dollar, umgerechnet 104,4 Euro. Das waren 1,35 Prozent mehr als am Vortag. Ein Barrel entspricht 159 Litern.
Medienberichten zufolge ließ sich US-Präsident Donald Trump von einem ranghohen Militär in einer seltenen persönlichen Unterredung über den künftigen Kurs im Krieg mit dem Iran beraten.
Das Blatt sah darin ein mögliches Anzeichen, dass ein größerer Einsatz amerikanischer Streitkräfte bevorstehen könnte. Auch das Nachrichtenportal „Axios“ berichtete unter Berufung auf US-Beamte. Demnach habe sich Coopers Vortrag vor dem Präsidenten vor allem auf die US-Seeblockade konzentriert, die sich gegen iranische Häfen und Küstengebiete richtet.
Seit Längerem wird spekuliert, dass die USA und Israel nach den US-Parlamentswahlen am kommenden Dienstag neue Angriffe gegen den Iran fliegen könnten.
Dabei sei US-Vizepräsident JD Vance federführend eingebunden. Die Gespräche laufen damit parallel zu den Überlegungen über ein militärisches Vorgehen.
Kommentare (0)