Nach dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien gilt ein Fehler der Leitstelle als wahrscheinliche Ursache.
Der Lokführer fragte nach, ob es sich um eine normale Fahrt handle. Die Leitstelle bestätigte dies. Dabei stand der Iryo-Zug nach diesen Angaben noch rund 25 Kilometer vor dem Renfe-Zug.
Sie meldete der Betriebszentrale zurück, der Systemneustart funktioniere nicht, weshalb sie nicht weiterfahren könne. Die Leitstelle antwortete, sie solle sobald es gehe weiterfahren und sich bei Problemen melden.
Am Unglücksort dauerten die Bergungsarbeiten an. Mithilfe dreier großer Kräne suchten Rettungsteams auch die Nacht über in den zerstörten Waggons nach möglichen weiteren Opfern, berichtete der staatliche Radiosender RNE. Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab. Ein Sprecher des Roten Kreuzes sagte dem Sender, es gehe derzeit darum, mögliche weitere Opfer zu finden und Angehörige zu versorgen.
In einer zweiten Phase sollen die Toten identifiziert werden.
Eine Schule nahe der Unglücksstelle in Urda dient als Anlaufstelle für Angehörige, die Informationen über den Verbleib ihrer Liebsten suchen. Eine Psychologin des Roten Kreuzes sprach von lange und schweren Stunden, die bevorstehen.
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