Der Bundesrat hat bei der Frage, wie die Lücke in der Schweizer Luftverteidigung geschlossen werden soll, eine Vorentscheidung gefällt. Wie SRF berichtet, bleiben für die Beschaffung eines zweiten bodengestützten Systems mit großer Reichweite nur noch zwei Anbieter übrig.
Dieses wurde ursprünglich gemeinsam mit Indien entwickelt. Der südkoreanische Mitbewerber ist ausgeschieden.
Gleichzeitig hält der Bundesrat am Kauf des US-Systems Patriot fest. Ein Abbruch sei aus Sicherheitsgründen keine Option, solange keine sofort einsatzbereite Alternative bereitstehe, schrieb die Regierung. Das gelte trotz gravierender Lieferverzögerungen und massiver Mehrkosten.
Parallel wird ein zweites System mit hohem Tempo geprüft, das die Schutzfläche vergrößern und die Abhängigkeit von einer einzigen US-Lieferkette verringern soll.
Im Frühjahr 2026 teilten die USA Bern jedoch mit, dass mit einer Verspätung von fünf bis sieben Jahren zu rechnen sei. Washington habe Lieferungen an die Ukraine priorisiert und für die Schweiz vorgesehene Systeme nach Deutschland umgeleitet.
Das Verhältnis zu den USA geriet unter Druck.
Gespräche mit Deutschland über eine Beteiligung an Komponenten scheiterten im September. Am Mittwoch (28. Diese belaufen sich auf über eine Milliarde Franken und stammen aus den USA.
Diese sieht zusätzliche 24 Milliarden Franken für die Armee vor.
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