Nach dem monatelangen Hitzesommer will der Bund die Schweiz besser auf Hitze, Trockenheit und andere Naturgefahren vorbereiten. Dazu hat der Bundesrat eine überarbeitete Klimaanpassungsstrategie mit 56 Massnahmen verabschiedet, wie 20 Minuten berichtet.
Zwar seien die Temperaturen zuletzt merklich gesunken, doch das Problem der Trockenheit sei längst nicht gelöst. Viele Grundwasserspiegel befänden sich auf historisch tiefem Niveau.
Im Bericht verwendet der Bund ausdrücklich den Begriff Klimawandel. Zuvor hatte eine Meldung Schlagzeilen gemacht, nach der ein Generalsekretär im Umfeld von Bundesrat Rösti ein Wort aus der Sprache seines Departements gestrichen haben soll.
Ein Schwerpunkt liegt beim Hitzeschutz. Dazu sollen Empfehlungen zu Beschattung, Begrünung und natürlicher Durchlüftung gehören. Bäume, Grünflächen und entsiegelte Böden könnten dabei helfen.
Besonders im Sommer dürften die Folgen spürbar werden. Hitzeperioden würden häufiger, länger und intensiver.
Auch der Tourismus soll sich verändern. Angebote sollen weniger saisonal werden, damit Bergregionen nicht so stark vom Schnee abhängen.
Der Aktionsplan umfasst die Jahre 2026 bis 2031.
Die Grünen kritisieren den Plan als wenig ambitioniert und sprechen von Augenwischerei. Was Rösti vorlege, sei, sofern es überhaupt neu sei, mutlose Pflasterpolitik. Die Partei fordert den Ausstieg aus den fossilen Energien und einen ambitionierten Fahrplan dafür.»,
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