Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor einer Neuaufteilung der Einflusssphären gewarnt, falls ein geplanter Dreiergipfel der Staatschefs Russlands, der USA und Chinas zustande kommt. Wie n-tv berichtet, soll das Treffen im kommenden Monat stattfinden, ohne Kiew und dessen Verbündete. Selenskyj sieht darin die Gefahr, dass sich die Geschichte wiederholt.
Welche Inhalte Donald Trump, Wladimir Putin und Xi Jinping bei einem solchen Zusammentreffen besprechen würden, sei bislang nicht klar festgelegt, sagte Selenskyj. Sein Land wolle auf keinen Fall ein Jalta zwei, drei, vier erleben, bei dem Einflussgebiete neu verteilt würden, betonte er.
Dabei entstanden zwei Blöcke, und der Osten kam unter den Einfluss Moskaus.
Den Dreiergipfel hatte Putin vorgeschlagen. Trump habe sich offen für das Treffen gezeigt. Insbesondere kritisiert Moskau die Nato-Erweiterung im Osten Europas scharf. Den eigenen Angriff auf die Ukraine stellt die russische Führung als Reaktion auf eine Bedrohung durch die Nato dar. Kiew und der Westen weisen diese Darstellung zurück.
Moskau strebe dieses Treffen stärker an als jeder andere Beteiligte, sagte Selenskyj. Er warnte davor, dem Kreml einen weiteren erheblichen diplomatischen Gewinn zu verschaffen.
Thema soll eine Beendigung des Krieges sein, der mittlerweile seit mehr als vier Jahren andauert. Ein Termin für dieses Treffen steht noch nicht fest.
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