InstaNews Die Zeitung
Wirtschaft

Microsoft bietet etwa 60.000 Beschäftigten freiwillige Abfindungen an

Microsoft will Kosten senken und Geld für seine Investitionen in KI-Rechenzentren und Chips freimachen. Das Angebot richtet sich an Beschäftigte in mehreren Bereichen, darunter Xbox und Copilot.

Microsoft bietet etwa 60.000 Beschäftigten freiwillige Abfindungen anSymbolbild
Foto: StartupStockPhotos · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Microsoft bietet rund 60.000 Beschäftigten freiwillige Abfindungen an, mehr als einem Viertel der weltweiten Belegschaft
  • Berechtigt sind unter anderem Teams in KI, Finanzen, Personalwesen, Xbox und Windows, Marketing und Security sind ausgenommen
  • Das Angebot ist zeitlich begrenzt und freiwillig und gilt in Kanada, Indien, Großbritannien und den USA für Level 70 und darunter

Am Montag (26. Oktober) teilte Microsoft mit, es biete etwa 60.000 Beschäftigten freiwillige Abfindungen an, wie CNA berichtet. Das entspricht mehr als einem Viertel der weltweiten Belegschaft. Der Konzern will damit Kosten senken und Mittel für seine Investitionen in künstliche Intelligenz freimachen.

Laut seinem Jahresbericht beschäftigte Microsoft zum 30. Juni 2026 weltweit 223.000 Vollzeitkräfte.

Trump Jr. traf kremlnahen Geschäftsmann bei Jagdreise in der Mongolei
Auch interessantTrump Jr. traf kremlnahen Geschäftsmann bei Jagdreise in der Mongolei

Berechtigt seien Mitarbeitende in Bereichen wie KI-Anwendungen, Copilot, Finanzen, Personalwesen, Xbox und Windows + Devices, berichtete Reuters unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle, die nicht genannt werden wollte. Ausgeschlossen seien Einheiten wie Marketing, Commercial Business und Security.

Personalchefin Amy Coleman schrieb in einem internen Memo, das Angebot gebe berechtigten Beschäftigten, die eine Zukunft außerhalb des Unternehmens in Betracht ziehen, die Möglichkeit, diesen Wechsel jetzt mit Unterstützung zu vollziehen. Zugleich gebe es teilnehmenden Organisationen eine weitere Möglichkeit, ihre Belegschaft an veränderte Anforderungen anzupassen.

Wie andere Technologiekonzerne gibt Microsoft Hunderte Milliarden Dollar für Rechenzentren und Chips für KI aus. Investoren hinterfragen, ob die Erträge diese enormen Kosten rechtfertigen. Für das Kalenderjahr 2026 hat der Konzern Investitionsausgaben von 175 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Die Quartalszahlen will Microsoft am Mittwoch nach Börsenschluss vorlegen.

Die Entwicklung hatte zuerst Business Insider berichtet. Microsoft hatte bereits früher in diesem Jahr sieben Prozent seiner US-Belegschaft, etwa 9.000 Beschäftigte, freiwillige Abfindungen angeboten.

Im Juli hatte Microsoft angekündigt, 4.800 Stellen zu streichen, etwa 2,1 Prozent der weltweiten Belegschaft. Dabei wird das Xbox-Geschäft umgebaut, und bis zu fünf Studios sollen abgegeben werden. Der Konzern will so die Rendite in der Sparte steigern, nachdem er dort jahrelang stark investiert hatte.

Das aktuelle Angebot gilt nach Angaben von Microsoft für berechtigte Beschäftigte in Teams in Kanada, Indien, Großbritannien und den USA auf Level 70 und darunter. Es ist zeitlich begrenzt und freiwillig. Microsoft erklärte, es baue auf Erkenntnissen aus einem früheren freiwilligen Ruhestandsprogramm auf.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.