In der russisch besetzten Stadt Oleschky im Süden der Ukraine wird die Waffenruhe auch am zweiten Tag eingehalten, wie n-tv berichtet.
Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinets erklärte, die 30 Stunden seien ohne einen einzigen Zwischenfall verstrichen. Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa bestätigte diese Darstellung in einer Stellungnahme, die ähnlich formuliert sei.
Einen direkten Weg in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebe es offenbar nicht. Das Gebiet um Oleschky sei großflächig vermint.
Nach seiner Einschätzung sei genau dies das Ziel dieser Räumungen.
In diesem Fall wäre ihnen die Rückkehr in die Ukraine rechtlich verwehrt.
Nach russischer Darstellung haben jene, die gehen wollten, mehrheitlich die Stadt bereits verlassen. Ein ranghoher ukrainischer Beamter teilte dagegen mit, viele Menschen wollten in der Stadt bleiben. Deshalb sei die Waffenruhe so angelegt, dass humanitäre Hilfe in die Stadt gebracht werden könne.
Vermittelt hatte die Feuerpause die US-First-Lady Melania Trump, angekündigt wurde sie in der vergangenen Woche vom Weißen Haus. InstaNews hatte am 27. Oktober über die Feuerpause berichtet, die Evakuierungen ermöglichen soll.
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