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SH Netz und HanseWerk sehen falsche Verbindungsklemme als Auslöser des Blackouts

Die Ursache des großflächigen Stromausfalls an der Westküste Schleswig-Holsteins vor zehn Tagen scheint gefunden. Eine falsche Verbindungsklemme im Hochspannungsnetz habe die Kettenreaktion ausgelöst, erklärten SH Netz und HanseWerk im Landtag.

SH Netz und HanseWerk sehen falsche Verbindungsklemme als Auslöser des BlackoutsSymbolbild
Foto: Taken · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • SH Netz und HanseWerk sehen in einer falschen Verbindungsklemme im Hochspannungsnetz die Ursache des Blackouts an der Westküste Schleswig-Holsteins
  • Die Klemme passte nicht zum Leitungsdurchmesser und verursachte eine Überspannung; für Schäden ist SH Netz zuständig
  • Einen verlässlichen Zeitplan nennt das Unternehmen nicht, bei Wärmepumpen droht zudem der Verlust des Garantieanspruchs

Nach dem Stromausfall an der Westküste Schleswig-Holsteins am vorletzten Wochenende ist die Ursache offenbar gefunden. Wie der NDR berichtet, erklärten SH Netz und HanseWerk im Landtag, eine falsche Verbindungsklemme im Hochspannungsnetz habe die Kettenreaktion ausgelöst. Der Normalzustand ist noch nicht wiederhergestellt, große Schäden bleiben bestehen.

Laut dem technischen Vorstand von HanseWerk, Benjamin Merkt, passte die Klemme nicht zum Leitungsdurchmesser. Merkt verglich den Vorgang mit einer falschen Kombination von Dübel und Schraube.

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Dabei habe das Netz eine so ungünstige Form angenommen, dass es zu einer Überspannung gekommen sei. Weitere Fragen zur Ursache beantwortete das Unternehmen aus Sicherheitsgründen nicht.

Christopher Vogt von der FDP fasste die Ursache als Baufehler und menschliches Versagen zusammen. Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) widersprach: Das Stromnetz hänge nicht an einer Klemme. Vielmehr habe eine Verkettung unglücklicher Umstände zu dem Ausfall geführt.

Wer haftet, diskutierte im Umwelt- und Agrarausschuss niemand. Verantwortlich ist SH Netz, über das Unternehmen läuft auch die Schadensregulierung.

Einen verlässlichen Zeitplan für die vollständige Abwicklung könne das Unternehmen bislang nicht nennen. Jeder Schaden müsse einzeln technisch und rechtlich beurteilt werden, so Merkt.

Bei Wärmepumpen, die vielfach durch die Überspannung beschädigt wurden, könne es zudem Probleme geben. Teils würden nur die beschädigten Platinen ausgetauscht, damit entfalle der Garantieanspruch auf das Gesamtgerät.

Andreas Hein (CDU) sprach Folgeschäden an, die durch den Ausfall von Melkmaschinen entstanden seien.

Die letzte derartige Klemme sei inzwischen ausgetauscht worden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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