InstaNews Die Zeitung
Politik

Nach Jugendprotesten in Frankfurt fordert Dobrindt harte Strafen für Randalierer

Nach Krawallen in Frankfurt am Main verlangt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt harte Strafen für Randalierer und macht dafür bestimmte Gruppen verantwortlich. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein kündigt Konsequenzen an.

Nach Jugendprotesten in Frankfurt fordert Dobrindt harte Strafen für Randalierer
Foto: Archivfoto: Sigismund von Dobschütz / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Dobrindt sieht gewaltbereite Linke und Chaoten aus dem migrantischen Milieu hinter den Krawallen und fordert harte Strafen
  • Randalierer warfen Molotowcocktails auf Einsatzkräfte, schlugen Geschäftsscheiben ein und verletzten mehr als 100 Polizisten
  • Die Initiative distanziert sich auf Instagram von jeglicher Gewalt und kündigt in drei Wochen weitere bundesweite Demonstrationen an

Nach Krawallen im Anschluss an bundesweite Jugendproteste hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bestimmte Gruppen für die Ausschreitungen verantwortlich gemacht, wie die DW berichtete. Gegenüber dem Bild-Onlineportal sprach er am Sonntag von gewaltbereiten linken Gruppen sowie von Chaoten aus dem migrantischen Milieu, die die friedlichen Kundgebungen vom Nachmittag an sich gerissen hätten. Randalierer und Plünderer würden identifiziert und zur Rechenschaft gezogen; auf den Landfriedensbruch müssten harte Strafen folgen.

Zugleich lobte Dobrindt, der der CSU angehört, die Sicherheitskräfte. Gewaltexzesse wie in Paris seien dank des engagierten Einsatzes der Polizeikräfte verhindert worden. Das Einsatzkonzept mit massiver Präsenz und dezentraler Kräfteaufstellung sei aufgegangen.

Senator Chris Murphy nach Schlaganfall im Krankenhaus
Auch interessantSenator Chris Murphy nach Schlaganfall im Krankenhaus

Randalierer hätten Einsatzkräfte mit Molotowcocktails beworfen und die Scheiben mehrerer Geschäfte eingeschlagen, darunter die eines Waffenladens. Auch zahlreiche Böller, Feuerwerksraketen und Flaschen seien geflogen. Mehr als 100 Polizisten seien verletzt worden.

Zahlreiche Menschen seien vorläufig festgenommen worden. Gewalttätige Szenen habe es auch in einigen anderen deutschen Städten gegeben, darunter Berlin, Hamburg und Köln.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein erklärte, er sei von den Gewaltexzessen in Frankfurt schockiert, und diese würden nicht ohne Konsequenzen bleiben. Wer sich wie die Angreifer in der Frankfurter Innenstadt verhalte, stelle sich außerhalb der Gesellschaft. Aggressoren, Tätergruppen und Hergang würden genau bewertet, um daraus Schlüsse zu ziehen.

Auf Instagram distanzierte sich die Gruppe von jeglicher Gewalt und von gewalttätigen Handlungen anderer Gruppen oder Einzelpersonen, die nicht Teil der Demonstrationen gewesen seien. Gewalt sei niemals Teil der Bewegung gewesen.

Die Initiative ist ein loser Zusammenschluss junger Menschen, der sich vor allem über soziale Medien abstimmt.

In drei Wochen will die Initiative erneut bundesweit Menschenmassen mobilisieren. Die Demonstrationen vom Samstag bezeichnete sie lediglich als ersten Schritt.

Für den 20. BSK-Generalsekretärin Amy Kirchhoff sagte, man wisse nicht genau, wer dahinterstecke.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.