Ursache seien Schwierigkeiten bei der Planung sowie bei der Qualifikation der vorgesehenen Munition.
Die Prüfer führen die Verzögerungen auf eine Fehleinschätzung zurück. Die Bundeswehr habe den nötigen Aufwand unterschätzt, ein am Markt erhältliches ziviles Basismodell zu einem militärischen Kampfhubschrauber umzubauen. Deshalb erhalte die Truppe zunächst Maschinen in einer vorläufigen Konfiguration. Mit ihnen könne sie nicht kämpfen, sondern nur ausbilden. Die Einsatzbereitschaft verzögere sich daher deutlich gegenüber der ursprünglichen Planung.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte 2023 grünes Licht für die Beschaffung gegeben. Die bisher verfügbare 20-Millimeter-Munition lasse sich nicht als sicher einstufen, weil das Anzündhütchen elektrostatisch empfindlich sei.
Sie sollen ab Ende 2027 geliefert und danach von der Bundeswehr erprobt werden.
Das Ministerium will laut dem Bericht für 384 Millionen Euro eine Tranche dieser Lenkflugkörper beschaffen.
Weitere Leichte Kampfhubschrauber solle das Ministerium erst beschaffen, wenn sichergestellt sei, dass der Auftragnehmer die vertraglich geschuldete Leistung erbringe. Im Moment sei ein weiterer Kauf nach Ansicht der Prüfer weder geboten noch nötig.
Pistorius sieht das bei der Übergabe des ersten H145M anders. Dies sei gelebte Zeitenwende.
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