Am Dienstag (3. November) wird in den USA neu gewählt. Bei den Zwischenwahlen, den sogenannten Midterms, entscheidet sich, ob Präsident Donald Trump weiter auf Mehrheiten im Kongress setzen kann. Neu vergeben werden das Repräsentantenhaus und Teile des Senats, wie WELT berichtet.
Ebenso stehen strengere Visaregeln für ausländische Studenten und Arbeitskräfte auf der Liste, dazu Maßnahmen, um die Wohnungs- und Baukosten zu senken. Trump könne sich dabei auf präsidiale und behördliche Befugnisse stützen.
Die Regierung werde ihren Kurs fortsetzen, erklärte es.
Im Repräsentantenhaus halten die Republikaner derzeit 218 der 435 Sitze, die Demokraten 214. Zwei weitere Sitze sind nach Rücktritten oder Todesfällen vakant. Der Abgeordnete Kevin Kiley hat sich nach seinem Austritt aus der republikanischen Partei als parteilos erklärt. Trumps Partei verfügt damit nur über eine knappe Mehrheit, die als wackelig gilt.
Das Portal Real Clear Polling prognostiziert den Demokraten aktuell 227 Sitze, den Republikanern 180. Zusammen ergibt das 237 Sitze. Für die Republikaner sieht dieselbe Prognose 109 sichere Sitze, 51 wahrscheinliche und 26 mit Tendenz, insgesamt 186.
Real Clear Politics erwartet 47 Senatssitze für die Demokraten und 45 für die Republikaner, acht Rennen sind offen. FiveThirtyEight prognostiziert 49 Sitze für die Demokraten, 46 für die Republikaner und fünf offene Rennen. Grant's Election Forecast sieht das Verhältnis bei 53 zu 47 zugunsten der Demokraten, auch nach Tendenz.
Kurz vor der Wahl gerät die Demokratische Partei in Michigan intern unter Druck.
WELT TV plant rund um die Wahl ein Sonderprogramm von 28 Stunden. November folgt eine große Sondersendung.
Nach Schließung der Wahllokale verkünden die großen US-Sender die Sieger einzelner Rennen, in Deutschland in der Nacht zum Mittwoch.
Mehrere wichtige Rennen haben laut Umfragen keinen klaren Favoriten.
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