Die CDU in Schleswig-Holstein will die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel als Mitglied der Bundesversammlung im kommenden Jahr entsenden. Wie Spiegel Online berichtete, hatten zuvor bereits mehrere Medien über diesen Schritt geschrieben. Verhandelt wird derzeit vor allem, wer bei der Wahl des neuen Staatsoberhaupts stimmberechtigt ist.
Die Bundesversammlung setzt sich aus Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft zusammen.
Merkel war im Jahr 2022 noch von Mecklenburg-Vorpommern in die Bundesversammlung geschickt worden. Nun übernimmt das Nachbarland diese Aufgabe. Schleswig-Holsteins CDU-Fraktionschef Tobias Koch begründete die Entscheidung damit, dass die CDU-Fraktion aus dem Landtag in Schwerin ausgeschieden sei. Als Nachbarn habe man die Benennung Merkels deshalb gerne und aus voller Überzeugung übernommen.
Für die CDU sollen aus Schleswig-Holstein außerdem Bundesbildungsministerin Karin Prien, Ministerpräsident Daniel Günther und der frühere Handballstar Patrick Wiencek das nächste Staatsoberhaupt mitwählen.
Merkel hatte sich zuletzt dafür starkgemacht, eine Frau zur Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier zu wählen. In einem Interview bei MagentaTV beklagte sie, dass es in den 77 Jahren Geschichte der Bundesrepublik Deutschland noch nie eine Frau im Amt der Bundespräsidentin gegeben habe. Kerner.
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