Betroffen sind Märkte in Schweden, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Irland, Finnland und Estland. Nach Angaben des Kühltechnikdienstleisters Sabcobel wurden die Anlagen aus der Ferne in den Abtaumodus versetzt, wodurch die Temperaturen teils auf 50 Grad stiegen.
In Belgien nennen Berichte die Handelsketten Delhaize, Carrefour und Colruyt als betroffen.
Bei Colruyt seien die Kühlsysteme in vielen Spar-Franchise-Geschäften angegriffen worden. Der belgische Fleischhauereibetreiber Luc D.
Luc D. sagte, die Angreifer hackten das System, das die Temperatur registriere, und könnten es aus der Ferne steuern. Er vermute, die Hacker wollten die europäischen Volkswirtschaften destabilisieren. Zugleich forderte er die Behörden zum Handeln auf. Sabcobel-Vorstandschef Stephan Moelans sagte gegenüber der belgischen Nachrichtenagentur, Techniker seien seit 1.00 Uhr mobilisiert worden, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Ein ICA-Konzernsprecher bestätigte gegenüber der schwedischen Agentur TT, dass eine begrenzte Anzahl von Filialen von dem Vorfall betroffen war. Engla I., Verkaufsleiterin einer ICA-Filiale in Stockholm, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, alle Tiefkühlschränke hätten zehn Grad erreicht. Alles sei verdorben. Die ICA-Gruppe bestätigte das nicht. Eines davon ist ein Lager für Tiefkühlprodukte. Dort sollten die Systeme auf minus 20 Grad eingestellt sein, hatten in der vergangenen Nacht aber nur minus zehn Grad. Das berichtete der Sender NOS unter Berufung auf einen Danfoss-Sprecher.
Musgrave, der Eigentümer von SuperValu, bestätigte gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender RTE, dass sich der mutmaßliche Cyberangriff auf ein bestimmtes Kühlgerätemodell beschränke. Ermittlungen laufen bereits. Laut dem Sender ERR wurde die Temperatur auch dort auf 50 Grad gestellt. Nach Angaben des finnischen Rundfunks YLE waren zudem wenige kleinere Geschäfte in Finnland betroffen.
Am 12.
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