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Berlin will Deutschland bis 2030 zur souveränen KI-Nation machen

Die Bundesregierung will Deutschland bis 2030 zu einer souveränen KI-Nation machen. Ein Bericht der KI-Taskforce, den POLITICO vorliegt, nennt 18 Maßnahmen sowie Ziele für Unternehmen und Verwaltung.

Berlin will Deutschland bis 2030 zur souveränen KI-Nation machenSymbolbild
Foto: Tara Winstead · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bundesregierung will Deutschland bis 2030 zur souveränen KI-Nation machen und den Abstand zu den KI-Standorten USA und China verringern
  • Laut KI-Taskforce-Bericht sollen europäische Alternativen gestärkt, Kooperationen etwa mit Frankreich, Kanada und Mistral genutzt sowie der Staat als strategischer Ankerkunde auftreten
  • Der Plan umfasst 18 Maßnahmen, Ziele sind 80 Prozent KI-Nutzung bei Großunternehmen und 300 Prozent mehr KI-Rechenzentrumskapazität gegenüber 2025, die Finanzierung bleibt offen

Die Bundesregierung will Deutschland bis 2030 zu einer souveränen KI-Nation machen und den Abstand zu den führenden KI-Standorten in den USA und China verringern. Das geht aus einem Bericht der KI-Taskforce der Regierung hervor, den POLITICO vorliegt und der zu Wochenbeginn veröffentlicht werden soll.

Die Verfasser schreiben, die nächsten zwölf bis 18 Monate seien entscheidend für die Weichenstellung. Der Bericht sollte dem Nationalen Sicherheitsrat vorgestellt werden und auch bei einem KI-Gipfel in Berlin präsentiert werden.

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Deutschland wolle sich den Zugang zu den weltweit führenden Modellen sichern und zugleich europäische Alternativen stärken. Dafür setze die Regierung auf eine engere Zusammenarbeit mit Frankreich und Kanada sowie mit gleichgesinnten Partnern in der EU und weltweit. Auch innereuropäische Kooperationen, etwa mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral, sollen diesen Hebel nutzen.

KI made in Germany soll sich nach dem Bericht über einen Schwerpunkt auf industrielle KI mit hoch spezialisierten Modellen abheben. Ein zentraler Fokus liege auf innovativen Produktionssystemen, mit denen sich die Produktivität durch KI steigern lasse. Der breite Einsatz von KI und KI-basierter Robotik könne Produktivität und Qualität erhöhen, Industrieprozesse optimieren und die Kontrolle über komplexe Systeme verbessern.

Um die Entwicklung in Deutschland zu beschleunigen, wolle die Regierung als strategischer Ankerkunde auftreten. Über öffentliche Aufträge und Pilotprojekte sollen europäische KI-Anbieter leichter in den Markt eintreten. Der Plan entsteht in einer Lage, in der Deutschland bei KI aufzuholen versucht und zugleich mehr strategische Autonomie auf diesem Feld aufbauen will.

Viele Einzelheiten des Entwurfs bleiben jedoch ohne konkrete Angaben, darunter die Finanzierung. Die Maßnahmen seien nach Angaben des Berichts weder Finanzierungsentscheidungen, noch greifen sie den künftigen Haushaltsverfahren vor.

Die Bundesregierung hatte die Taskforce im Juni eingesetzt, um KI-Initiativen über mehrere Ministerien hinweg besser abzustimmen. Der Plan schlägt 18 Maßnahmen vor. Dazu gehört ein strategischer Ausbau der KI-Recheninfrastruktur, die als europäisches Ökosystem verbunden werden soll, ebenso die Stärkung der Halbleiter-Wertschöpfungskette.

Bis 2030 will die Regierung erreichen, dass mindestens 80 Prozent der Großunternehmen und 55 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen KI nutzen. Bei 90 Prozent der Bundesbehörden soll mindestens eine KI-Anwendung im produktiven Einsatz sein. KI-Agenten sollen Verwaltungsprozesse Ende zu Ende vorbereiten und, wo es rechtlich zulässig ist, vollständig automatisiert abschließen.

Zudem will die Regierung die KI-Rechenzentrumskapazität gegenüber 2025 um 300 Prozent steigern, wie aus dem Bericht hervorgeht.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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