Die humanitäre Lage in Afghanistan zählt nach Darstellung der tagesschau zu den größten Krisen weltweit. Besonders hart trifft es Kinder, und Hilfsorganisationen wie UNICEF schlagen Alarm: Die Zahl akut mangelernährter Mädchen und Jungen nimmt zu.
Shagufa A. arbeitet seit diesem Jahr für Save the Children in der Hauptstadt Kabul.
Alternativen habe es für die Familie wohl nicht gegeben. Solche Fälle seien für A. inzwischen keine Ausnahme mehr.
A. Momentan kämpften sie ums Überleben, so die Helferin.
Nach Darstellung der tagesschau treiben zwei Entwicklungen die Katastrophe voran. Zum anderen hätten die internationalen Geberländer, darunter Deutschland, ihre Mittel stark gekürzt.
Cherevko fordert, vor dem Winter zu handeln und nicht erst dann, wenn Familien alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben. Nötig seien Nahrungsmittelhilfe, der Schutz von Viehbeständen und anderen produktiven Vermögenswerten sowie Hilfe für Bäuerinnen und Bauern, noch bevor entscheidende Aussaatzeitfenster verstreichen. Außerdem müsse der Zugang zu Gesundheits-, Ernährungs- und Wasserversorgungsleistungen sichergestellt werden.
Die von der internationalen Gemeinschaft bereitgestellten Mittel reichten laut Cherevko bei Weitem nicht aus, um die Krise zu bewältigen. Dort betreibt sie Ernährungszentren und mobile Gesundheitsteams in Regionen, in denen es sonst keinerlei Hilfe gibt.
Laut A. Sollten der Arzt wegfallen oder die Klinik schließen müssen, hätten die Familien keine anderen Alternativen. Das Kind, so A., würde dann sterben, und sie formulierte das bewusst hart.
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