Im Kongo sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden des zentralafrikanischen Landes inzwischen 5.026 Menschen an Ebola gestorben. Seit Mitte Mai seien diese Todesfälle nachweislich auf das hochgefährliche Fieber zurückzuführen, berichten die Salzburger Nachrichten unter Berufung auf die Behörden. Die Zahl der an Ebola Erkrankten sei dabei auf 10.351 gestiegen.
Derzeit würden 1.101 Menschen behandelt oder befänden sich in Isolation. Als genesen gälten 2.788 frühere Patientinnen und Patienten. Die tatsächliche Zahl der Krankheitsfälle und Todesopfer könnte nach Einschätzung von Experten noch höher liegen. Mai seit mindestens Februar unerkannt verbreitet habe.
Der Ausbruch geht auf den sogenannten Bundibugyo-Erreger zurück. Die Zahl der Fälle steigt nach Angaben der Quelle besorgniserregend schnell an. Auch außerhalb der Demokratischen Republik Kongo gibt es inzwischen Erkrankungen. In Kenia sind Fälle aufgetreten, die auf den Aufenthalt eines Kenianers im Kongo zurückgehen, der inzwischen verstorben ist.
In Europa wurde bisher ein Fall registriert. Er konnte später genesen aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Hinzu kommt, dass sich die Krankheit in der Anfangsphase leicht mit einer Malaria-Erkrankung verwechseln lässt. Dadurch könnten Patientinnen und Patienten verspätet isoliert und behandelt werden.
Seit Juli laufen klinische Versuche mit zwei antiviralen Therapieverfahren. Parallel dazu werden Versuchsreihen zu Impfstoffen durchgeführt. Dabei wird untersucht, ob der Ebola-Impfstoff Ervebo auch einen Schutz vor dem Bundibugyo-Typ bietet.
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