Die künftige Koalition aus SPD, Linken und Grünen in Mecklenburg-Vorpommern will Kinder stärker fördern und prüft dafür ein verpflichtendes Vorschuljahr, wie der NDR berichtet. Die drei Partner räumten nach der vierten Verhandlungsrunde im Bereich Bildung Defizite ein. Alle drei wollen es nach 28 Jahren SPD-geführter Landesregierung besser machen.
Eine zentrale Neuerung ist, dass der Entwicklungsstand von Vierjährigen künftig landesweit erfasst werden soll. Künstliche Intelligenz wird kein eigenes Unterrichtsfach. Vor allem Grundschulen sollen handyfrei sein. Schwesig erwartet, dass die Schulen bis Jahresende eigene Regelungen finden. Falls das nicht geschieht, sollen die Empfehlungen der Landesregierung verbindlich gelten, die ein Smartphone-Verbot bis zur 9. Klasse vorsehen.
Mehr ist vorerst nicht geplant.
Ein klares Signal richteten die drei Partner an die AfD, die als in Teilen rechtsextreme Partei beschrieben wird. SPD, Linke und Grüne erklärten dagegen, Schule könne sich zur Demokratie und zum Grundgesetz nicht neutral verhalten. Allen Lehrkräften, die sich für demokratische Werte einsetzen, werde die Landesregierung den Rücken stärken. Die Koalitionäre wollen ihre Verabredungen zu Wissenschaft und Kultur vorstellen.
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