Nach zunächst friedlichen Demonstrationen junger Menschen sind in mehreren deutschen Städten Ausschreitungen ausgebrochen. Am schwersten traf es Frankfurt am Main, wie t-online berichtet. Dort fielen die Vorfälle allerdings nicht so heftig aus wie in Frankfurt.
Der Name steht für die Generation Z, also etwa 15- bis 30-Jährige. Die Forderungen reichen von mehr Geld für Schulen über mehr Klimaschutz bis zu Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten. Nach addierten Polizeizahlen waren es mehr als 65.000. Unter den friedlichen Teilnehmern waren nach Angaben der Quelle viele migrantische Jugendliche.
In Frankfurt sagte er, die Tätergruppe sei überwiegend migrantisch geprägt gewesen, und es dürfe hier keine falschen Tabus geben. Die Behörden wollten gewaltbereite junge Menschen mit Migrationshintergrund künftig stärker in den Blick nehmen. Damit schütze man auch die vielen Menschen mit Migrationshintergrund, die sich an Recht und Gesetz hielten.
Laut Einsatzleitung wurden 87 Strafanzeigen gestellt.
Polizeipräsident Johannes Hermanns berichtete, bei Vermummten seien Molotowcocktails und Nothämmer sichergestellt worden. Nach jeweiligen Polizeizahlen gab es bundesweit mindestens 250 Festnahmen sowie Hunderte Ermittlungsverfahren.
Ein Sprecher der Initiative sagte, auf das, was nach dem Ende der Kundgebungen passiert sei, habe man keinen Einfluss gehabt. In einer Stellungnahme distanzierte sich die Initiative von jeglicher Gewalt und von Handlungen anderer Gruppen oder Einzelpersonen.
Gewaltbereite hätten die Demonstrationen an einigen Orten regelrecht gekapert, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur, und dadurch werde der Blick auf die eigentlichen Anliegen verstellt. Das bedauere sie besonders. Den überwiegenden Teil der Teilnehmer nannte sie friedlich. Mit diesen Menschen wolle sie tiefer ins Gespräch kommen. SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt sieht das Recht auf gute Bildung und Ausbildung als Schwerpunkt der Proteste und hält es für geboten, schnell zu handeln.
Die Linke-Vorsitzende Ines Schwerdtner erklärte der Zeitung, Bezahlbarkeitskrise, Sozialabbau und der Wille zu friedlichem Protest blieben bestehen, auch wenn kleine Gruppen frustrierter Menschen randaliert hätten.
Die Initiative „Gen Z regelt“ kündigte an, ihre Protestaktionen fortzusetzen. Dazu gehört die Bundesschülerkonferenz, die sich von den Aktionen von „Gen Z regelt“ distanziert hatte. Als Begründung nannte sie unklare Organisationsstrukturen.
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