Die Demonstrationen für bessere Bildung, mehr Klimaschutz und bezahlbaren Wohnraum blieben weitgehend friedlich. Am Abend kam es jedoch in mehreren Städten zu Ausschreitungen.
Andreas Roßkopf, Vorsitzender des Bereichs Bundespolizei in der Gewerkschaft der Polizei, sagte der Rheinischen Post, die Proteste hätten sich als sehr friedlich herausgestellt.
Von massiven Ausschreitungen sprach die Polizei nach der Auflösung. Die Polizei habe die Situation unter Kontrolle, erklärte der Innenminister am Abend.
In Köln setzte die Polizei nach Angaben des WDR einen geplanten Demonstrationszug kurzfristig ab, wegen Pyrotechnik und Vermummung einzelner Teilnehmender. Nach der Auflösung der angemeldeten Demonstration kam es zu Ausschreitungen. Dem WDR zufolge hatten sich linksextreme und pro-palästinensische Gruppierungen unter die friedlichen Demonstranten gemischt. Ein Beamter wurde an der Hand verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen, sagte ein Polizeisprecher. Ein Demonstrationsteilnehmer wurde festgenommen. Ermittelt wird wegen schweren Landfriedensbruchs.
Die Polizei schritt ein, trieb die Menge auseinander und setzte Pfefferspray ein. Anschließend beendete sie die Kundgebung offiziell.
Nach dem Ende der Demonstration wollte dieser Block den Aufzug fortsetzen.
In Bremen wurden Polizeikräfte nach Angaben eines Polizeisprechers vereinzelt mit Schlägen und Tritten attackiert. Mindestens ein Müllcontainer wurde in Brand gesetzt.
Von dort zog der Zug in Richtung Prenzlauer Berg, wobei immer mehr Menschen hinzustießen.
Die Initiative hatte zuvor zu friedlichen Protesten aufgerufen.
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