InstaNews Die Zeitung
Politik

Kalifornien soll 20.000 Briefwahlstimmen vor der Zwischenwahl zurückhalten

Am Tag vor den Zwischenwahlen hat die US-Regierung beim Supreme Court einen Eilantrag gestellt. Sie verlangt, dass Kalifornien 20.000 per Post eingegangene Stimmzettel zurückhält, weil sie nach ihrer Darstellung an Personen ausgehändigt wurden, die keine US-Bürger sind.

Kalifornien soll 20.000 Briefwahlstimmen vor der Zwischenwahl zurückhaltenSymbolbild
Foto: planet_fox · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Regierung will rund 20.000 Briefwahlstimmen in Kalifornien zurückhalten, bis die Identität der Absender geklärt ist
  • Ein Bundesrichter wies den Eilantrag zuvor ab, und Rechtsexperten sehen die Argumente der Regierung skeptisch
  • Trump nannte Kalifornien ohne Belege einen korrupten Bundesstaat und sprach von Millionen ungültiger Stimmen

Der Eilantrag ging einen Tag vor der Wahl ein.

Rechtsexperten sehen die Argumente der Regierung in diesem Fall nach Angaben der Zeitung skeptisch. Weil der Antrag so kurz vor dem Wahltag gestellt wurde, könnte eine Entscheidung erst nach der Wahl fallen. Eine mögliche Niederlage für die Regierung käme dann ebenfalls erst danach.

Iran will Waffenstillstandsplan mit den USA beschleunigen
Auch interessantIran will Waffenstillstandsplan mit den USA beschleunigen

Der Eilantrag folgt auf eine Niederlage der Regierung vor einem Bundesgericht. Der zuständige Richter hatte den Antrag auf eine einstweilige Verfügung zuvor abgewiesen.

Die Regierung will außerdem erreichen, dass Briefwahlstimmzettel, die angeblich von nicht wahlberechtigten Personen zurückgesandt wurden, gesondert aufbewahrt werden. Sie sollen nicht in die Auszählungen einfließen, bis die Identität geklärt ist.

Der Bundesstaat habe daraufhin nach der Grundlage dieser Behauptung gefragt, da Kalifornien noch keine Wählerliste mit dem Ministerium geteilt habe. Das Ministerium habe die Anfrage nicht beantwortet.

Sobald eine Stimme ausgesondert werde, entstehe ein bleibender Schaden. Die Demokratie sei vor allem dann in Gefahr, wenn die Exekutive mit unbewiesenen Vorwürfen agiere.

Dies sei jedoch mehrfach widerlegt worden.

Nach der Richterentscheidung bezeichnete Trump Kalifornien, wo die Demokraten traditionell stark abschneiden, als „korrupten“ Bundesstaat, ohne Belege vorzulegen. Er sagte, die Wahlen dort seien korrupt, und sprach von Millionen ungültiger Stimmen. Auch dafür legte er keinen Beweis vor.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.