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Regierung beschließt Impfungen in Apotheken, erste Stiche im Frühjahr 2027

Apotheken sollen künftig Impfungen gegen FSME, Keuchhusten-Tetanus-Diphtherie und Hepatitis anbieten.

Regierung beschließt Impfungen in Apotheken, erste Stiche im Frühjahr 2027Symbolbild
Foto: PhotoLizM · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Ministerrat beschloss Schutzimpfungen in Apotheken gegen FSME, Keuchhusten-Tetanus-Diphtherie und Hepatitis für Personen ab 14 Jahren
  • Gesundheitsministerin Schumann bezeichnet das kommende Jahr als Probejahr, in dem das Impfen in Apotheken erprobt und Vertrauen aufgebaut werden soll
  • Die Ärztekammer kritisiert den Beschluss als zu kurz gegriffen, da Impfstoffe nicht zeitnah in die Praxen kommen

Die Regierung hat den Weg für Impfungen in Apotheken freigemacht. Der Ministerrat beschloss die Pläne am Mittwoch, sie gingen anschließend in Begutachtung, wie der ORF berichtete. Demnach sollen Apotheken künftig Schutzimpfungen gegen FSME, Keuchhusten-Tetanus-Diphtherie und Hepatitis anbieten. Weitere Impfungen könnten später folgen.

Das Angebot solle vielmehr zusätzlich bestehen. Der zusätzliche Gang zum Arzt, um danach noch geimpft zu werden, sei für manche eine der Hürden gewesen, die vom Impfen abgehalten hätten.

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Geimpft werden dürfen Personen ab 14 Jahren.

Schumann bezeichnete das kommende Jahr als Probejahr, in dem das Impfen in Apotheken erprobt und Vertrauen aufgebaut werden solle. Eine Ausweitung der Immunisierungen kann sie sich danach vorstellen.

Solche Probleme dürften sich nicht jedes Jahr aufs Neue wiederholen.

Grünen-Gesundheitssprecher Ralph Schallmeiner fragte, warum die Umsetzung so lange gedauert habe. Nach seiner Ansicht hätte man das Impfen in Apotheken längst durchsetzen können. Zudem forderte Schallmeiner Impfungen gegen Grippe und HPV in Apotheken.

Der freiheitliche Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak verlangte ebenfalls ein größeres Angebot. Die Beschränkung auf nur drei Impfstoffe sei nicht nachvollziehbar.

Die Apothekerkammer begrüßte den Beschluss grundsätzlich. Dennoch sieht die Kammer Verbesserungsbedarf.

Die Ärztekammer zeigte sich dagegen gar nicht erfreut. Der Ministerratsbeschluss greife aus ihrer Sicht zu kurz. Impfmöglichkeiten gebe es genug, doch die Impfstoffe kämen nicht zeitnah in die Praxen. Statt Apotheken das Impfen zu ermöglichen, solle die Gesundheitsministerin im Sinne höherer Impfquoten unter anderem bei der Influenza tätig werden, einer Erkrankung, die jährlich zahlreiche Todesfälle verzeichne. Sie solle dafür sorgen, dass Ärztinnen und Ärzte rechtzeitig vor einer Erkrankungswelle mit Impfstoffen versorgt werden.

Auch die Wiener Ärztekammer übte in einem offenen Brief ähnliche Kritik.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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