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Angriffe auf Kühlanlagen: US-Behörden sehen anhaltende Gefahr für kritische Infrastruktur

US-Behörden warnen nun, dass die Bedrohung für industrielle Kühlsysteme anhält, und die EU-Kommission hat zwei Krisentreffen einberufen.

Angriffe auf Kühlanlagen: US-Behörden sehen anhaltende Gefahr für kritische InfrastrukturSymbolbild
Foto: Tayssir Kadamany · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Angreifer stellten Kühlanlagen in Hunderten europäischen Supermärkten aus der Ferne auf Heizbetrieb um
  • Laut Warnung erhöhen manipulierte Temperaturen das Risiko für Brände, verdorbene Ware und eine verkürzte Lebensdauer der Anlagen
  • Auch die französische Blutbank EFS war betroffen, Blutprodukte wurden vorsorglich in andere Einrichtungen verlegt

In Hunderten europäischen Supermärkten seien Anlagen aus der Ferne auf Heizbetrieb umgestellt worden. Angreifer hätten es auf Schwachstellen an Temperaturreglern abgesehen, die bei Lebensmittelhändlern und Kühlhäusern eingesetzt werden und mit dem Internet verbunden sind.

Chris Butera, Direktor für Cybersicherheit bei der CISA, erklärte, jedes Unternehmen mit solchen Systemen müsse damit rechnen, ins Visier der Angreifer zu geraten.

Gelingt den Tätern der Zugriff, können sie die Temperatur verändern. Dadurch steige das Risiko für Brände, verdorbene Ware und eine verkürzte Lebensdauer der Anlagen, heißt es in der Mitteilung. Die Systeme würden weltweit in mehreren Sektoren der kritischen Infrastruktur angegriffen, erklärte Brett Leatherman, Direktor für Cyberoperationen beim FBI.

Der Warnung waren mehrere Cyberangriffe auf gewerbliche Kühlanlagen in den USA vorausgegangen. Ermittler des US-Verteidigungsministeriums prüfen außerdem, ob eine Serie nicht geklärter Störungen an Kühlgeräten in Supermarktfilialen auf US-Militärstützpunkten im August auf einen Cyberangriff zurückgeht.

Die EU-Kommission hat zwei Krisentreffen einberufen. Zudem wurde das europäische Netzwerk für Cyberkrisen aktiviert, in dem sich die Kommission mit Vertretern der Mitgliedstaaten und nationaler Behörden austauschte.

Die Versorgungssicherheit sei derzeit jedoch nicht gefährdet.

Kühlschränke und Tiefkühltruhen wurden wärmer, teils mussten Lebensmittel aus dem Verkauf genommen oder vernichtet werden. Um die Untersuchungen kümmern sich nach EU-Angaben die nationalen Behörden. Ob hinter den Angriffen ein bestimmter Urheber steht, ist bislang nicht geklärt.

Es gibt weder ein Bekennerschreiben noch Erpressungsversuche. Offenbar ging es den Tätern vor allem um Sabotage.

Dass die Angriffe auch andere kritische Infrastruktur treffen können, zeigt ein Fall in Frankreich. Zu Wochenbeginn wurde die Blutbank EFS Opfer eines Cyberangriffs auf ihr Kühlsystem. Betroffen waren die Kühlräume an drei Standorten. Die von einem externen Anbieter bereitgestellten Anlagen seien aus der Ferne so manipuliert worden, dass die Betriebstemperaturen stark angehoben wurden.

Keine Proben oder Blutprodukte seien beeinträchtigt worden. Die betroffenen Kühlanlagen seien wieder unter Kontrolle gebracht worden, Blutprodukte habe man vorsorglich in andere Einrichtungen verlegt.

Vereinzelt wurden Brandausbrüche gemeldet.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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