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Nigerianisches Gericht erklärt Kandidatur von Atiku Abubakar für ungültig

Zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl hat ein Gericht in Nigeria die Kandidatur von Atiku Abubakar für ungültig erklärt. Begründet wurde dies mit einer rechtswidrigen Führung seiner Partei, der African Democratic Congress.

Nigerianisches Gericht erklärt Kandidatur von Atiku Abubakar für ungültigSymbolbild
Foto: Boko Shots · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Gericht erklärt Atiku Abubakars Kandidatur für ungültig, weil die Führung der African Democratic Congress rechtswidrig gebildet sei
  • Das Urteil fiel zwei Monate vor der für Januar 2027 geplanten Präsidentschaftswahl
  • Die Partei kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen, und Kritiker sehen das Verfahren von der Regierungspartei gesteuert

Ein Bundesgericht in Abuja hat die Kandidatur von Atiku Abubakar für die Präsidentschaftswahl in Nigeria für ungültig erklärt. Wie die Hindustan Times berichtet, stellte der zuständige Richter fest, dass die Führung der African Democratic Congress rechtswidrig gebildet worden sei. Daraufhin hob das Gericht die Kandidatur des Oppositionspolitikers auf. Das Urteil fiel zwei Monate vor der Wahl, die im Januar 2027 stattfinden soll.

Die African Democratic Congress gehört nach Angaben der Quelle zu den drei großen Parteien, die bei dieser Wahl antreten. Schon früher im Jahr hatte ein Gericht die Streichung der Partei aus dem Parteienregister angeordnet, weil sie verfassungsrechtliche Vorgaben nicht erfüllt habe. Ein Berufungsgericht hob dieses Urteil jedoch wieder auf.

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Die Partei und Kritiker der Regierung sind der Ansicht, das Verfahren sei von der Regierungspartei gesteuert worden.

Nigeria wählt im kommenden Jahr vor dem Hintergrund einer schwierigen wirtschaftlichen Lage und einer sich verschärfenden Sicherheitslage. Amtsinhaber Bola Tinubu tritt gegen eine gespaltene Opposition an, vor allem gegen Abubakar und Peter Obi. Es wird damit eine Neuauflage der Präsidentschaftswahl von 2023 erwartet. Abubakar und Obi waren 2023 Zweiter beziehungsweise Dritter geworden.

Der Wahlkampf kommt seit August nur schleppend voran. Die Oppositionsparteien seien in rechtliche Auseinandersetzungen verstrickt, was nach Einschätzung des Berichts Tinubus Chancen bei der Wahl erhöhe.

Abubakar erklärte in einer Stellungnahme am selben Tag, der Zeitpunkt des Urteils sei kein Zufall. Es handle sich um Teil einer Strategie, seine Unterstützung im Norden zu schwächen und einen Wahlkampf zu behindern, dessen Botschaft landesweit Anklang finde.

Die Partei kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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