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Drei Festnahmen in Indonesien wegen mutmaßlichen Abhörens von Präsident Prabowo

Die indonesische Polizei hat drei Verdächtige festgenommen, darunter laut mehreren Medien den früheren Polizeichef Listyo Sigit Prabowo. Sie sollen Telefonnummern des Präsidenten und weiterer Amtsträger illegal abgehört haben.

Drei Festnahmen in Indonesien wegen mutmaßlichen Abhörens von Präsident PrabowoSymbolbild
Foto: AS_Photography · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Polizei nimmt drei Verdächtige fest: Sie sollen Präsident Prabowo Subianto und weitere Amtsträger illegal abgehört haben
  • Laut Medien ist einer der Verdächtigen der frühere Polizeichef Listyo Sigit Prabowo, heute Chef des Präsidialstabs
  • Die Verdächtigen sollen außerdem die Löschung abgefangener Daten aus dem Polizeisystem LIMS angeordnet haben, um Spuren zu verwischen

Die indonesische Polizei hat drei Verdächtige festgenommen, denen das illegale Abhören von Präsident Prabowo Subianto und mehreren weiteren hochrangigen Amtsträgern vorgeworfen wird. Wie CNA Asia berichtete, nannte der Chef der Kriminalermittlungsbehörde der Nationalpolizei, Asep Safrudin, die Verdächtigen bei einer Pressekonferenz am späten Dienstagabend (3. November) nur mit den Initialen LSP, ASN und EH.

Mehrere indonesische Medien, darunter Kompas, identifizierten LSP als den früheren Polizeichef Listyo Sigit Prabowo, der derzeit als Chef des Präsidialstabs amtiert. Die beiden anderen Verdächtigen nannten lokale Medien als den Leiter der Rechtsabteilung der Polizei, Ahrie Sonta Nasution, und Generalinspekteur Eko Hadi Santoso. Asep hatte die vollständigen Namen nicht genannt. Eine weitere Person, die mit SU bezeichnet wird, werde derzeit als Zeuge befragt. Die drei Festgenommenen seien im Haftzentrum der Polizeizentrale in Gewahrsam.

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Der Fall kam laut Asep am 30. Oktober ans Licht, nachdem Polizisten, die von den mutmaßlichen Abhörmaßnahmen erfahren hatten, den Vorgang gemeldet hatten. Die Verdächtigen sollen die Telefonnummern des Präsidenten der Republik Indonesien, von Staatsbeamten, politischen Persönlichkeiten, Medienvertretern, Führungskräften von Massenorganisationen, Nichtregierungsorganisationen und Geschäftsleuten abgefangen haben, ohne die vorgeschriebenen Verfahren einzuhalten. Nach Zeugenaussagen fanden die Abhörmaßnahmen zwischen 2025 und 2026 statt. Laut Asep bestand dafür kein Ermittlungs- oder Untersuchungsverfahren, wie es die geltenden Gesetze verlangen.

Im Oktober 2026 sollen die Verdächtigen zudem die Löschung von Dateien mit abgefangener Kommunikation aus dem Lawful Interception Management System (LIMS) der Polizei angeordnet haben. Auch diesen Vorgang meldeten Polizisten, die davon erfuhren. Die Löschung sei angeblich erfolgt, um ihre Spuren zu verwischen, sagte Asep. Die Polizei stellte als Beweismittel elf Mobiltelefone, ein iPad und vier USB-Sticks sicher.

Listyo Sigit Prabowo war seit 2021 Chef der Nationalpolizei, nachdem ihn der damalige Präsident Joko Widodo ernannt hatte. Er stand mehr als fünf Jahre an der Spitze der Behörde, sowohl unter Widodo als auch unter dessen Nachfolger Prabowo. Am 1. Oktober enthob ihn Präsident Prabowo Subianto seines Amtes, im Rahmen einer Kabinettsumbildung, von der mehrere Minister und hochrangige Staatsbeamte betroffen waren. Anschließend wurde Listyo Chef des Präsidialstabs und löste damit Dudung Abdurachman ab, der zum Koordinierenden Minister für politische und Sicherheitsangelegenheiten ernannt wurde.

Der Koordinierende Minister für Recht, Menschenrechte, Einwanderung und Strafvollzug, Yusril Ihza Mahendra, sagte den Journalisten in einem anschließenden Interview, die Polizei untersuche weiterhin den Zweck der Abhörmaßnahmen. Dieser könne derzeit nicht genannt werden, da die Angelegenheit weiter geprüft werde.

Asep erklärte, den drei Verdächtigen werde die Verletzung mehrerer gesetzlicher Bestimmungen vorgeworfen: illegales Abhören, unbefugter Zugriff auf elektronische Systeme sowie die Veränderung oder Löschung fremder elektronischer Informationen. Für diese Delikte sind Haftstrafen von bis zu zehn Jahren, sechs Jahren beziehungsweise acht Jahren vorgesehen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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