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EU-Kommission sieht Montenegro als aussichtsreichsten Beitrittskandidaten

Nach Einschätzung der EU-Kommission könnte Montenegro die Beitrittsverhandlungen Ende dieses Jahres abschließen. Die Aufnahme in die Union könnte 2028 erfolgen.

EU-Kommission sieht Montenegro als aussichtsreichsten BeitrittskandidatenSymbolbild
Foto: dimitrisvetsikas1969 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kommission erwartet die Unterzeichnung des Beitrittsvertrags mit Montenegro im Juni 2027, die tatsächliche Aufnahme könnte 2028 erfolgen
  • Albanien und Moldau könnten in den kommenden Jahren beitreten, bis zur Aufnahme dürften aber mehr als 20 Monate vergehen
  • Die Ukraine will Ende 2028 die Beitrittsverhandlungen abschließen, die große Landwirtschaft erfordert Übergangsregelungen

Die tatsächliche Aufnahme könnte dann 2028 erfolgen.

Dann geht die Kommission davon aus, dass der Beitrittsvertrag im Juni 2027 unterzeichnet werden kann. Anschließend müssten ein Beitrittsvertrag ausgehandelt und alle bisherigen 27 Mitgliedstaaten ihn ratifizieren.

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Auch Albanien und Moldau könnten nach Angaben der Kommission in den kommenden Jahren der EU beitreten. Bis zur tatsächlichen Aufnahme dürften jedoch mehr als 20 Monate vergehen. Die Kommission betont, alle Länder könnten ihre Ziele nur erreichen, wenn sie sämtliche Aufnahmebedingungen erfüllen.

Die Ukraine will Ende 2028 die Beitrittsverhandlungen abschließen. Die Kommission unterstützt dieses ambitionierte Ziel, hält dafür aber eine Beschleunigung des Reformtempos für erforderlich. Eine Aufnahme noch während des Krieges gilt wegen der damit verbundenen militärischen Beistandsverpflichtungen allerdings als politisch kaum vorstellbar.

Unter den vier Beitrittskandidaten ist die Ukraine mit Abstand das größte Land. Montenegro hat rund 620.000 Einwohner, Albanien und Moldau zählen je etwa 2,4 Millionen.

Der EU-Erweiterungsprozess hat zuletzt vor allem aus geopolitischen Erwägungen wieder an Dynamik gewonnen. Der Westbalkan gilt wegen seiner Bedeutung für Sicherheit, Energieversorgung und Migrationspolitik als strategisch besonders wichtige Region.

Bei der Ukraine gilt zudem die Integration ihrer riesigen Landwirtschaft als Problem. Würden ukrainische Bauern nach einem Beitritt uneingeschränkt von den Agrarsubventionen profitieren, könnte das den EU-Haushalt massiv belasten. Landwirte in anderen EU-Staaten fürchten, dass die günstigere ukrainische Produktion die Preise für Getreide, Zucker und Geflügel unter Druck setzt.

Die Kommission hat deshalb besondere Übergangsregelungen für die Ukraine vorgeschlagen. Bei diesen Ländern wurden bislang keine ausreichenden Fortschritte erzielt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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