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Merz verzichtet auf Teilnahme am UN-Klimagipfel in Antalya

Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt nicht am UN-Klimagipfel in Antalya teil. Klimaschützer, darunter Luisa Neubauer und Martin Kaiser, kritisieren die Entscheidung scharf.

Merz verzichtet auf Teilnahme am UN-Klimagipfel in Antalya
Foto: Archivfoto: Michael Lucan / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Kanzler Merz reist wegen anderer Verpflichtungen nicht zum Klimagipfel in Antalya, Gründe nannte der Regierungssprecher nicht
  • Fast 200 Staaten beraten zwei Wochen in Antalya über Eindämmung der Erderhitzung und Hilfen für arme Staaten
  • Neubauer nennt Merz' Fernbleiben absoluten Tabubruch, Greenpeace-Vorstand Kaiser nennt es eine Blamage für Deutschland

Bundeskanzler Friedrich Merz wird nicht am Treffen der Staats- und Regierungschefs bei der Weltklimakonferenz in der Türkei teilnehmen, wie t-online berichtet. Ein Regierungssprecher in Berlin erklärte, Merz könne in der kommenden Woche wegen anderweitiger Verpflichtungen nicht nach Antalya reisen. Auf Nachfrage nannte der Sprecher keine genauen Gründe. Er verwies lediglich darauf, dass es stets unterschiedliche Interessen und Terminlagen gebe.

In Antalya beraten fast 200 Staaten über den Klimaschutz, das Treffen der Vereinten Nationen dauert zwei Wochen. Dabei geht es darum, wie sich die Erderhitzung eindämmen lässt und wie armen Staaten geholfen werden kann. Zehntausende Diplomaten, Medienvertreter und Lobbyisten werden erwartet.

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Luisa Neubauer von Fridays for Future bezeichnete das Fernbleiben des CDU-Vorsitzenden als absoluten Tabubruch. Dies gelte besonders in einem Jahr mit Rekordhitze und zahlreichen weiteren Klimakatastrophen in Europa. Der Kanzler lasse die jungen Menschen in der eskalierenden Klimakrise bewusst im Stich. Auch auf dem internationalen diplomatischen Parkett wirke die Bundesregierung verschlafen.

Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, kritisierte, dass es hierzulande kaum eine politische Reaktion auf mehr als 15.000 Hitzetote in diesem Sommer gegeben habe. Dies nannte Kaiser unfassbar. Dass Merz nicht anreise, sei eine Blamage für Deutschland, meinte Kaiser.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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