Die Linke in Sachsen-Anhalt erwägt, bei der Ministerpräsidentenwahl eine eigene Kandidatin gegen den AfD-Politiker Ulrich Siegmund ins Rennen zu schicken. Wie t-online berichtet, will Siegmund im Dezember im Magdeburger Landtag zur Wahl antreten. Ihm fehlen dafür jedoch drei Stimmen für eine Mehrheit.
Linken-Fraktionschefin Eva von Angern sagte der Magdeburger Volksstimme, ihre Fraktion berate darüber, eine eigene Kandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin aufzustellen. Diese Person solle eine echte Alternative darstellen.
Nötig seien jedoch nicht weniger, sondern mehr Zusammenhalt, sagte die Linken-Politikerin.
Die Juristin trat bei der Landtagswahl im September zum zweiten Mal nach 2021 als Spitzenkandidatin der Linken an. Im Parlament setzt sie sich besonders für soziale Gerechtigkeit ein. September kam die Linke auf 8,6 Prozent und landete auf dem fünften Platz. Die AfD wurde mit 43,8 Prozent deutlich stärkste Kraft.
Das BSW beabsichtigt, sich zu enthalten.
Das gilt als unwahrscheinlich.
Wird dies nicht beschlossen, folgt unverzüglich ein dritter Wahlgang, in dem die Mehrheit der abgegebenen Stimmen genügt.
Dezember ab.
Nach der Wahl von Tobias Rausch (AfD) zum Landtagspräsidenten war CDU-Abgeordneten vorgeworfen worden, Stimmen für Rausch seien auch aus der CDU gekommen. Mit dem ungewöhnlichen Vorgehen will die Fraktion weiteren Mutmaßungen vor der Ministerpräsidentenwahl begegnen. Mindestens ein CDU-Abgeordneter möchte sich jedoch nicht daran halten und stattdessen im Saal bleiben.
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